Beim 1. FC Köln haben in dieser Saison zahlreiche Talente aus dem eigenen Nachwuchs ihr Debüt in der 2. Bundesliga gefeiert. Doch auch bei anderen Clubs kamen Spieler zu ihren ersten Profi-Einsätzen, die am Geißbockheim ausgebildet wurden.
Julian Pauli, Elias Bakatukanda, Neo Telle und Mikail Özkan in der Abwehr, Jaka Cuber Potocnik und Oliver Issa Schmitt im Sturm: Sechs Talente aus dem Nachwuchs des 1. FC Köln haben in dieser Saison bereits ihr Profi-Debüt gefeiert. Bei kaum einer anderen Mannschaft dürfte in Deutschland die Durchlässigkeit zur ersten Mannschaft derzeit so groß sein wie am Geißbockheim.
Doch auch außerhalb der Stadtgrenzen kann sich die FC-Akademie auf die Schulter klopfen. Denn neben den eigenen Debütanten haben auch ehemalige Nachwuchsspieler des 1. FC Köln bei anderen Vereinen in dieser Spielzeit den Sprung geschafft und ihre Premiere im Profi-Fußball gefeiert.
Wagner weiterverliehen, Touré mit Profi-Debüt
Im vergangenen Sommer wechselten Matti Wagner und Pierre Nadjombe aus der FC-U21 zur SpVgg Greuther Fürth sowie dem 1. FC Magdeburg. Während Nadjombe bislang auf sechs Joker-Einsätze für die Magdeburger kommt, feierte Wagner jeweils einen Kurz-Einsatz in der 2. Bundesliga sowie im DFB-Pokal. Im Winter wurde der Linksverteidiger jedoch für mehr Spielpraxis an Rot-Weiss Essen verliehen. An der Hafenstraße kommt Wagner seither auf zwölf Drittliga-Einsätze und eine Torvorlage.
Neben dem Duo konnte auch Tidiane Touré kürzlich sein Zweitliga-Debüt feiern. Der Rechtsverteidiger war im vergangenen Sommer nach zwei Jahren im FC-Nachwuchs zur U23 vom FC Schalke gewechselt. Dort konnte der Youngster nicht nur aufgrund eines Tores gegen die U21 des 1. FC Köln auf sich aufmerksam machen. Am vergangenen Wochenende wurde Touré schließlich bei der 0:2-Niederlage bei seinem Kader-Debüt gegen Jahn Regensburg in der 67. Minute von Trainer Kees van Wonderen erstmals eingewechselt.
Wäschenbach mit erstem Kurz-Einsatz
Eine Woche zuvor hatte bereits Meiko Wäschenbach, der im Winter nach Karlsruhe gewechselt war, die ersten Zweitliga-Minuten seiner Karriere gesammelt. Beim 1:0-Sieg über Hannover 96 wurde der Kölner A-Junioren-Pokalsieger von 2023 kurz vor Schluss eingewechselt und konnte die drei Punkte am Ende mit auf dem Rasen feiern. Zuletzt gegen Preußen Münster fehlte das FC-Eigengewächs jedoch wieder im Kader. Stattdessen kam Wäschenbach in der Verbandsliga Baden für die zweite Mannschaft zum Einsatz.
Maxi Schmid hat derweil für Erzgebirge Aue bereits zehn Spiele (eine Vorlage) in der Dritten Liga absolviert. Aktuell fällt der Angreifer jedoch mit einem Syndesmosebandriss bis Saisonende aus. Erst im Winter war der Stürmer nach Aue gewechselt, sein offizielles Profi-Debüt hatte Schmid jedoch bereits im Herbst 2022 für den 1. FC Köln in der Conference League gegen den 1. FC Slovacko gefeiert.








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