Friedhelm Funkel verlässt den 1. FC Köln nach dem Aufstieg wieder. In der letzten Folge der Vereins-Doku „Geliebter Fußballclub“ verrät der 71-Jährige, was er den Geißböcken für die Bundesliga wünscht.
Der 1. FC Köln hat in der letzten Folge „Geliebter Fußballclub“ noch einmal auf die Wochen vor dem und bis zum Aufstieg in die Bundesliga zurückgeblickt. Die Spiele, die zum Aus für Gerhard Struber und Christian Keller geführt hatten. Die ersten Stunden von Friedhelm Funkel nach der Rückkehr ans Geißbockheim. Und natürlich der emotionale Aufstieg am 34. Spieltag.
Die Doku-Folge erschien am Freitagabend nur wenige Stunden, nachdem Funkel und der Verein bekannt gegeben hatten, dass der 71-Jährige nach dem Erfolg nicht beim FC bleiben wird. So war die Episode auch ein Abschied vom Cheftrainer, der in der letzten Szene der Folge auch noch seinen Wunsch für den FC äußerte.
Funkels Wunsch an den FC
„Ich wünsche, dass der FC im nächsten Jahr eine Saison spielt, in der es ruhig bleibt. Dass jeder – auch die Fans, die Mannschaft, die Verantwortlichen – ein realistisches Ziel ausgibt, und das kann nur heißen: Klassenerhalt“, sagte Funkel. „Dass man mit fünf, sechs, sieben Mannschaften darum kämpft, in der Liga zu bleiben. Das muss das Ziel des 1. FC Köln sein.“
Funkel wünscht den Geißböcken den Klassenerhalt, hätte gerne selbst daran mitgewirkt, hat sich am Freitag aber aktiv aus dem Prozess um die Suche nach einem neuen Cheftrainer zurückgezogen. Der Rekordtrainer wäre gerne geblieben, wie er betonte, spürte aber nicht mehr die Rückendeckung aller am Auswahlprozess beteiligten Verantwortlichen beim FC (der GEISSBLOG berichtete).
Was nicht in der Doku-Folge vorkam
Die FC-Doku machte derweil am Freitagabend die Entlassungen von Gerhard Struber und Christian Keller nicht mehr zum Thema. Sie wurden zwar erwähnt, doch weder der Ex-Trainer noch der Ex-Sportchef kamen noch einmal zu Wort. Auch der Eklat rund um Tim Lemperle fand kaum Platz, der Spieler kam ebenfalls nicht mehr zu Wort. So blieb es eine Folge mit dem Fokus auf dem Aufstieg.
Etwas überraschend kam in der Folge, die den Titel „Gemeistert“ trug, die U19 überhaupt nicht vor. Die A-Junioren hatten nur wenige Stunden vor dem Aufstieg der Profis die Deutsche Meisterschaft gewonnen. Zum Titel der Folge hätte der Erfolg der Truppe von Stefan Ruthenbeck also gepasst.








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