Heintz und Lemperle fehlen weiter – Fahndung nach dem Täter

Tim Lemperle wird wohl nicht mehr für den 1. FC Köln zum Einsatz kommen. (Foto: Bucco)
Tim Lemperle wird wohl nicht mehr für den 1. FC Köln zum Einsatz kommen. (Foto: Bucco)

Tim Lemperle fehlt dem 1. FC Köln nach der körperlichen Attacke gegen seine Person weiter. Derweil fahndet die Polizei nun nach dem Täter.

Der Mannschaft des 1. FC Köln war der Schock um Tim Lemperle am Dienstag nicht anzumerken. Gut gelaunt trainierten die Profis von Trainer Friedhelm Funkel rund 75 Minuten lang bei strahlendem Sonnenschein sowie vor zahlreichen Fans im Franz-Kremer-Stadion und bereiteten sich auf das so wichtige letzte Heimspiel gegen den 1. FC Kaiserslautern vor.

Lemperle bekam von alledem jedoch nichts mit. Der Stürmer kuriert weiterhin seine Verletzungen nach dem körperlichen Angriff gegen seine Person aus. Neben einem Nasenbeinbruch, einer Platzwunde und diversen Blutergüssen, soll Lemperle auch eine Gehirnerschütterung davongetragen haben. Ein Einsatz am Sonntag dürfte ausgeschlossen sein.

Polizei gibt Beschreibung des Tatverdächtigen

Die Polizei hat derweil nun die Ermittlungen wegen Körperverletzung aufgenommen. Aktuell ist der Tatverdächtige flüchtig. Demnach sucht die Polizei nach einem 1,70 Meter großen, muskulösen jungen Mann mit kurzen blonden Haaren. Zum Tatzeitpunkt am Sonntag gegen 21 Uhr soll er ein orangefarbenes Shirt und eine kurze Jeanshose getragen haben.

Die Aufarbeitung des Falls dürfte sich noch bis nach dem Saisonfinale am kommenden Sonntag hinziehen. Fakt ist jedoch: Weder wird der 23-Jährige gegen den FCK auflaufen, noch dürfte es vor dem Spiel zu einer offiziellen Verabschiedung vor den Fans kommen. Für Lemperle ist es das unrühmliche Ende seiner FC-Zeit. Nach der Saison zieht es ihn bekanntlich zur TSG Hoffenheim.

Heintz tritt weiter kürzer

Neben dem Stürmer fehlte am Dienstag auch weiterhin Dominique Heintz. Der Innenverteidiger kämpft mit muskulären Beschwerden, wird jedoch alles versuchen, um am Sonntag gegen seinen Ex-Club einsatzfähig zu sein. Schon das Hinspiel hatte der gebürtige Pfälzer aufgrund einer Gelbsperre verpasst.

Darüber hinaus musste einzig der langzeitverletzte Luca Kilian passen. Alle anderen Spieler sind nach aktuellen Stand fit und einsatzbereit. Auch Jusuf Gazibegovic konnte normal mittrainieren, nachdem der Bosnier am Montag noch vorzeitig vom Feld gegangen war. Zudem zog Trainer Friedhelm Funkel für die Einheit am Dienstag Youngster Emin Kujovic wieder ins Profi-Training.

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