Mit Mark Uth beendet eine der letzten Identifikationsfiguren des 1. FC Köln seine Karriere. Der 33-Jährige hat dabei einen klaren Wunsch, welcher Spieler zur neuen Legende des Clubs werden soll.
Nach Timo Horn und Jonas Hector im Sommer 2023 verlässt mit Mark Uth eine weitere Identifikationsfigur den 1. FC Köln. Zumindest als Spieler – denn einen Verbleib in anderer Funktion könnte sich der Profi, der nun seine Karriere beendet, gut vorstellen. Das hatte Uth jüngst im großen Abschiedsinterview mit dem GEISSBLOG erklärt.
Da auch Marvin Obuz den Verein in diesem Sommer verlässt, sind die beiden Youngsters Neo Telle und der nach Österreich verliehene Elias Bakatukanda die einzig verbliebenen in Köln geboren Spieler bei den FC-Profis. Angesichts ihres noch jungen Alters und geringer Profi-Erfahrungen könnte das Abwehr-Duo jedoch perspektivisch erst in die Rolle der Identifikationsfiguren hineinwachsen.
Neue Identifikationsfigur? Uth muss nicht lange überlegen
Doch wen sieht der scheidende Vize-Kapitän in Zukunft als Gesicht des 1. FC Köln? „Jan Thielmann auf jeden Fall“, sagte Uth im Gespräch mit dem GEISSBLOG ohne lange zu überlegen. Der gebürtige Föhrener ist seit 2017 im Verein und hat aus seiner großen Verbundenheit zum Club auch nie einen Hehl gemacht. Aktuell läuft der Vertrag des 22-Jährigen noch bis zum Sommer 2026.
Geht es nach Uth, sollen für Thielmann aber noch viele weitere Saisons mit dem Geißbock auf der Brust hinzukommen. „Ich hoffe, dass er für immer hierbleibt“, meinte Uth. Tatsächlich dürfte eine Verlängerung mit dem Eigengewächs, das bereits 158 Pflichtspiele für die FC-Profis absolviert hat, zusammen mit Eric Martel und Damion Downs aktuell eine hohe Priorität bei den Verantwortlichen haben.
Ich würde mir erhoffen, dass er ähnlich wie Jonas Hector eine FC-Legende wird.
Mark Uth über jan thielmann
Uth wollte zwar „nichts beschreien, aber ich würde mir erhoffen, dass er ähnlich wie Jonas Hector eine FC-Legende wird.“ Heißt im Klartext: Uth wünscht sich, dass Thielmann genau wie Hector nie für einen anderen Profi-Verein als den FC spielt und irgendwann ebenfalls seine Karriere am Geißbockheim beenden wird. Das Potenzial dazu hätte der Fan-Liebling dabei auf jeden Fall.
Hector hat Uth vor Karriere-Ende zugehört
Mit Hector, seinem ehemaligen Kapitän beim FC, hatte Uth derweil vor seinem Karriere-Ende ebenfalls ein Gespräch geführt. Dabei sei die Situation bei dem Saarländer jedoch eine andere gewesen – Hector hatte nicht aufgrund körperlicher Beschwerden seine Karriere beendet. „Er hatte damals sehr früh entschieden, dass er aufhört“, erklärte Uth. Einen Ratschlag hatte der 34-Jährige jedoch nicht an Uth. Hector würde sich „nie rausnehmen, mir irgendetwas zu raten. Er hat mir zugehört und gesagt, wie er das sieht.“
Nachdem Hector und auch Uth nun beide in ihrem verdienten Ruhestand sind, könnte Jan Thielmann in den nächsten Jahren eines der künftigen Gesichter des FC werden. Zumindest, wenn es nach Mark Uth geht.








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