Sieben-Millionen-Mann hofft auf Rückkehr zum Heimatclub

Jan Thielmann, Noah Katterbach, Jorge Meré, Sebastian Andersson und Ellyes Skhiri (v.l.). (Foto: Bucco)
Jan Thielmann, Noah Katterbach, Jorge Meré, Sebastian Andersson und Ellyes Skhiri (v.l.). (Foto: Bucco)

Jorge Meré ist seit Anfang des Jahres vereinslos. Der ehemalige Verteidiger des 1. FC Köln träumt nun offenbar von einer Rückkehr zu seinem Jugendclub, um seine Karriere noch einmal in Schwung zu bringen.

Im Alter von 13 Jahren war Jorge Meré in die Jugend von Sporting Gijon gewechselt. Der Spanier galt als großes Abwehrtalent, debütierte früh bei den Profis, wurde erst U19-Europameister und dann U21-Europameister. Der spielstarke Innenverteidiger erregte die Aufmerksamkeit zahlreicher internationaler Clubs – und wechselte im Sommer 2017 für sieben Millionen Euro zum 1. FC Köln.

Acht Jahre später ist Meré ganz unten angekommen. Seit einem halben Jahr ist der mittlerweile 28-Jährige vereinslos und verletzt. Mit Individualtraining arbeitet er an seinem Comeback, schuftet mit einem Privatcoach, um sich wieder interessant für mögliche Clubs zu machen. Doch die Angebote lassen noch auf sich warten.

Meré über 2024: „Das härteste Jahr!“

Aus Köln war es nach Mexiko zum Club América gegangen, dann zum Liga-Konkurrenten Mazatlán FC. Es folgten zwei Leihen zum FC Cadiz. Doch ausgerechnet dort zog er sich schließlich im vergangenen April einen Kreuzbandriss zu. Seitdem ist Meré ohne Einsatz und seit Anfang des Jahres ohne Club.

„Ich werde 2024 nie vergessen. Es war wahrscheinlich das härteste Jahr seit ich mit Fußball angefangen habe“, schrieb Meré parallel zu seiner Vertragsauflösung in Mexiko bei Instagram, gab sich aber auch kämpferisch: „Ich bin sicher, dass 2025 all den Schmerz wiedergutmachen wird. Ich werde stärker zurückkommen.“

Mindestvertrag mit Hoffnung auf mehr?

Nun berichtet GOL digital, dass Meré auf ein Comeback bei seinem Heimatclub in Gijon hofft. Zwischen Club und Spielerseite gebe es Kontakt, man spreche über die Möglichkeit eines Mindestvertrags. In Spanien sieht dieser eine Laufzeit von einem halben Jahr vor bei geringen Bezügen. Meré könnte sich nach seiner Verletzung im Training empfehlen und um einen längerfristigen Vertrag kämpfen.

Sporting Gijon spielt in La Liga 2, beendete die abgelaufene Zweitliga-Saison im Tabellen-Mittelfeld. Meré würde demzufolge gerne zurückkommen, um seine Karriere neu zu starten. Da gleich drei von fünf Innenverteidigern den Club zum Saisonende verlassen könnten, hofft Meré auf die Chance, sich einen der freigewordenen Plätze zu sichern.

DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

DISKUTIER MIT!

Willkommen im Kommentarbereich des GEISSBLOG!
Hier kannst du über den 1. FC Köln diskutieren und dich mit anderen Usern austauschen. Bitte beachte dabei die Spielregeln in unserer Netiquette! Du findest sie hier und kannst sie jederzeit nachlesen. Viel Spaß!
Abonnieren
Benachrichtige mich bei
4 Kommentare
Neueste
Älteste Meistbewertete