Transfers: Beim FC im Gespräch – dieses Trio hat neue Clubs gefunden

Julian Hettwer wechselt vom BVB zu Fortuna Düsseldorf. (Foto: IMAGO / Jan Huebner)
Julian Hettwer wechselt vom BVB zu Fortuna Düsseldorf. (Foto: IMAGO / Jan Huebner)

Der 1. FC Köln ist in den letzten Monaten mit Tim Oermann, Julian Hettwer und Jonas Sterner in Verbindung gebracht worden. Nun haben der Innenverteidiger und die beiden Außenbahnspieler aber neue Clubs gefunden.

Der 1. FC Köln freut sich auf Said El Mala. Der Youngster von Viktoria Köln hat eine überragende Saison in der 3. Liga hinter sich. Mit 13 Toren und fünf Vorlagen spielte sich der 18-Jährige in die Herzen der Viktoria-Fans und in die Notizzettel zahlreicher Erstligisten. Weil der FC aber schon im vergangenen Sommer zugeschlagen hatte, können sich die Geißböcke nun die Hände reiben.

Einen anderen Top-Spieler der 3. Liga hätten die Geißböcke auch gerne verpflichtet. Julian Hettwer brachte es bei Borussia Dortmund II sogar auf eine noch bessere Statistik als El Mala, erzielte 14 Tore und acht Vorlagen. Der 21-Jährige war aufgrund seines auslaufenden Vertrags beim BVB ins Visier zahlreicher Erst- und Zweitligisten gerückt.

Hettwer und Sterner finden neue Clubs

So schaute auch Kölns Ex-Sportchef Christian Keller im Winter noch persönlich in Dortmund vorbei und beobachtete den Außenbahnspieler. Doch nun ist klar: Der FC hat das Rennen endgültig verloren. Bereits vor Wochen war durchgesickert, dass Fortuna Düsseldorf die besten Karten haben würde. Am Mittwoch nun stellte der Zweitligist Hettwer als Neuzugang vor. Damit geht der FC leer aus.

Das könnte auch für einen Rechtsverteidiger gelten, wobei offen ist, wie ernst das Kölner Interesse an Jonas Sterner tatsächlich war. Der 23-Jährige war in der vergangenen Saison von Holstein Kiel an Dynamo Dresden ausgeliehen und stach dort in einer starken Aufstiegs-Mannschaft auf der rechten Seite defensiv wie offensiv (zwei Tore, acht Vorlagen) hervor. Sein Vertrag in Kiel läuft noch bis 2026. Der FC hatte sich zumindest nach Sterner erkundigt.

Schattenkader wird angepasst

Schließlich benötigen die Geißböcke neben Jusuf Gazibegovic eine Alternative auf der Rechtsverteidiger-Position. Doch zumindest der 23-Jährige wird es nicht, steht nun vor einem Wechsel zu Hannover 96. Auch Hertha BSC soll interessiert gewesen sein, am Ende aber überweisen nun die Niedersachen etwas weniger als eine halbe Million Euro nach Kiel.

Ebenfalls zerschlagen hat sich ein möglicher Transfer von Tim Oermann. Die Spatzen pfiffen es schon seit geraumer Zeit von den Dächern, dass der Innenverteidiger des VfL Bochum nicht nur zu Bayer Leverkusen wechseln, sondern dann weiterverliehen werden sollte. Nun ist der Transfer perfekt – inklusive Leihe zu Sturm Graz. Auch der FC hätte sich vorstellen können, den 21-Jährigen auszuleihen.

Für Köln geht die Suche nach Neuzugängen also weiter. Mit Ragnar Ache hat der FC bislang einen Transfer perfekt gemacht. Allerdings ist bei vielen Gerüchten aktuell offen, ob das Kölner Interesse an den Spielern noch aus der Zeit von Ex-Sportchef Keller stammte oder ob Neu-Sportdirektor Thomas Kessler die Einschätzung seines ehemaligen Vorgesetzten überhaupt teilt. Zuletzt deutete Kessler zumindest an, dass der vielzitierte „Schattenkader“ nun angepasst werden soll.

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