Transfergerüchte: Ist der FC an diesem Verteidiger-Duo interessiert?

Jordan Torunarigha soll beim 1. FC Köln auf dem Zettel stehen. (Foto: IMAGO / ZUMA Press Wire)
Jordan Torunarigha soll beim 1. FC Köln auf dem Zettel stehen. (Foto: IMAGO / ZUMA Press Wire)

Der 1. FC Köln plant den Kader für die Bundesliga-Saison 2025/26. Auch in der Abwehr müssen die Geißböcke ihre Mannschaft in der Breite und Spitze verstärken. Nun kursieren zwei weitere Namen in der Gerüchteküche.

In der abgelaufenen Saison der 2. Bundesliga stellte der 1. FC Köln die drittbeste Abwehr. Jedoch war die Defensive nicht immer so sattelfest wie die Statistiken es vermuten lassen würden. Und so verwundert es nicht, dass Sportdirektor Thomas Kessler unter anderem in der Innenverteidigung und für die Position hinten rechts Verstärkungen sucht.

Laut Bild ist der FC nun an zwei Spielern für diese Rollen interessiert. In der Innenverteidigung kommt es nicht überraschend, dass der FC sich dem Bericht zufolge nach Jordan Torunarigha erkundigt haben soll. Der FC braucht neben Dominique Heintz dringend noch einen zweiten Linksfuß. Da kommt der ehemalige Hertha-Verteidiger ins Spiel.

Torunarigha eine ernsthafte Option

Der GEISSBLOG hatte bereits Anfang Mai auf die Vertragssituation des 1,91 Meter großen Verteidigers verwiesen. Der 27-Jährige war 2022 aus Berlin für drei Mio. Euro zu KAA Gent gewechselt, wo er in dieser Saison Stammspieler war. Der Abwehrhüne gilt nach 144 Pflichtspielen in Belgien als gereift und bereit für eine Bundesliga-Rückkehr. Weil sein Vertrag ausläuft, wäre Torunarigha (Marktwert 4,5 Mio. Euro) auch finanziell machbar.

Der gebürtige Chemnitzer würde sofort um die Startelf-Plätze beim FC kämpfen und wäre in einer Vierer- wie auch in einer Dreierkette auch aufgrund seines hohen Tempos (ca. 34 km/h) im Vergleich zu den aktuellen FC-Verteidigern im Vorteil. Noch aber muss der FC erst einmal seine wichtigsten Personalien (Sportchef, Cheftrainer) klären, ehe die Gespräche mit potenziellen Neuzugängen konkret werden können.

Sterner als Gazibegovic-Backup?

Das gilt auch für die Position des Rechtsverteidigers. Dort herrscht bekanntlich eine große Vakanz. Jusuf Gazibegovic wurde im Winter verpflichtet, muss aber noch beweisen, dass er dem FC auch auf Bundesliga-Niveau weiterhelfen kann. Neben dem Bosnier gibt es keinen zweiten Rechtsverteidiger im Kader, da Jan Thielmann ab der nächsten Saison wieder offensiv zum Einsatz kommen soll.

Nun sollen die Geißböcke Jonas Sterner beobachtet haben. Der 23-Jährige hat bei Zweitliga-Aufsteiger Dynamo Dresden eine starke Saison gespielt (zwei Tore, acht Vorlagen), ist aber noch gänzlich unerfahren auf Erstliga-Niveau. Sterner ist ein Eigengewächs von Holstein Kiel und war zuletzt lediglich nach Dresden ausgeliehen. Der Rechtsaußen wäre wohl eher ein Backup für Gazibegovic, aufgrund seines nur noch bis 2026 laufenden Vertrags in Kiel (Marktwert 600.000 Euro) allerdings auch eher eine kostengünstige Alternative.

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