Patrik Kristal hat mit Estland nur knapp gegen die norwegische Auswahl um Star-Stürmer Erling Haaland verloren. Thomas Kessler, Sportdirektor des 1. FC Köln, äußert sich derweil zu Denis Huseinbasics Abreise von der bosnischen Nationalmannschaft.
62 Minuten lang konnte Patrik Kristal mit der Nationalmannschaft Estlands das norwegische Team um Erling Haaland ärgern. Dann schlug der Torjäger von Manchester City doch zu und entschied das Spiel in der WM-Qualifikation mit seinem Treffer zum 1:0. Kristal, seit Januar für die U21 des 1. FC Köln im Einsatz, verlor auch sein fünftes Länderspiel.
Der erst 17-Jährige, der im vergangenen September als jüngster Nationalspieler seines Landes debütiert hatte, stand zum zweiten Mal in Estlands Startelf. Kristal begann am Montagabend gegen Norwegen als Zehner und wurde nach 84 Minuten ausgewechselt – es war sein bisher längster Einsatz für die Nationalmannschaft. Am vergangenen Freitag gegen Israel, dieses Quali-Spiel verlor Estland mit 1:3, war er nach 55 Minuten eingewechselt worden.
Huseinbasic hat Entscheidung „transparent mitgeteilt“
Leart Pacaradas Kosovaren waren am Montag ebenfalls gefordert, bestritten ein Freundschaftsspiel gegen die Komoren. Der Kölner Linksverteidiger konnte sich den 4:2-Erfolg seiner Mannschaft von der Bank aus anschauen, Pacarada wurde nicht eingewechselt.
Denis Huseinbasic wird bei Bosnien-Herzegowinas Testspiel in Slowenien am Dienstagabend bekanntermaßen nicht Teil des Kaders sein. Der 23-Jährige war am Wochenende, nachdem er beim 1:0-Sieg gegen San Marino nicht zum Einsatz gekommen war, von der Nationalmannschaft abgereist. „Der Fußballer teilte dem Trainerstab mit, dass er sich mental nicht leistungsbereit fühle“, so die Erklärung des Verbandes (der GEISSBLOG berichtete).
Wir stehen mit Denis in einem engen und vertrauensvollen Austausch.
Thomas Kessler über Huseinbasic
Die genauen Umstände von Huseinbasics Abreise bleiben unklar. FC-Sportdirektor Thomas Kessler sagt lediglich: „Wir stehen mit Denis in einem engen und vertrauensvollen Austausch. Die Entscheidung, auf das letzte Spiel gegen Slowenien zu verzichten, hat er gemeinsam mit dem Verband getroffen und uns transparent mitgeteilt. Diese Entscheidung liegt im persönlichen Ermessensspielraum des Spielers.“ Der FC freue sich darauf, „ihn in der Vorbereitung wieder voll im Kreis der Mannschaft zu begrüßen“.








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