Im Januar 2025 kam Joël Schmied zum 1. FC Köln. Der Schweizer hat eine wechselhafte Rückrunde hinter sich. Nun freut er sich auf die Bundesliga.
Für Joël Schmied geht ein Traum in Erfüllung. Der Schweizer wird ab August erstmals in der Bundesliga auflaufen. Beim 1. FC Köln will der 26-Jährige zeigen, warum die Geißböcke im Winter über zwei Millionen Euro für den Innenverteidiger ausgaben. Die Rückrunde verlief holprig, wie für das gesamte Team. nun will sich der Berner sich beweisen.
Dabei verlief die Rückrunde aus guten Gründen nicht optimal. „Die ersten Spiele waren exzellent. Aber dann machte mein Körper Probleme“, sagte Schmied nun dem Blick. „Ich musste im Training mehrfach pausieren, weil ich mir eine Patellasehnenverletzung zugezogen hatte. Diese Verletzung hat mich dann die ganze zweite Hälfte der Rückrunde begleitet.“
Erste Vorbereitung mit dem FC im Sommer
Der GEISSBLOG hatte bereits in der Schlussphase der Saison darüber berichtet, dass Schmied eigentlich nicht mehr hätte zum Einsatz kommen sollen. Gegen Nürnberg und Kaiserslautern wurde er doch noch mal von Friedhelm Funkel gebracht, weil sich Dominique Heintz jeweils verletzt hatte. „Der Trainer sagte mir, er wolle mich im Kader haben, einfach um mit dabei zu sein, obwohl er wusste, dass er mich eigentlich nicht würde bringen können.“
Gerhard Struber verzichtete in den letzten drei Spielen seiner Amtszeit auf Schmied, ließ ihn auf der Bank. Funkel bracht den Schweizer dann noch, obwohl auch Julian Pauli im Kader gestanden hatte und einsatzbereit gewesen wäre. Pauli und Schmied, auf diese beiden Innenverteidiger wird im Sommer ein großes Augenmerk liegen. Das Duo wird die Vorbereitung vollständig absolvieren können, wenn Schmied wieder fit und Pauli nach seiner langen Kopfverletzung wieder bei 100 Prozent sein wird.
Schon der dritte Trainer beim FC
Der Schweizer wird dann bereits auf seinen dritten Cheftrainer beim FC treffen. Nach Struber und Funkel folgt nun Lukas Kwasniok. Der 26-Jährige nahm den Trainerwechsel offenbar mit Humor. Zumindest schilderte der Blick, Schmied habe auf die Doppel-Entlassung von Struber und Christian Keller lachend reagiert und gesagt. „Der 1. FC Köln stand unter Druck. Die Fans haben eine enorme Macht. Wenn sie den Kopf von jemandem wollen, geht das ganz schnell.“ Und weiter: „Aber im Nachhinein war alles gut. Wir haben die letzten beiden Spiele gewonnen und sind aufgestiegen.“
Doch Schmied scheint sich seine Gedanken zu machen über die Großstadt Köln mit den 50.000 Fans zuhause, den 150.000 Mitgliedern und der Strahlkraft des FC. „Man muss lernen sich zu schützen. Sonst ist man entweder Weltmeister oder der größte Idiot“, sagte der Verteidiger. „Schon bei den Vertragsverhandlungen wurde mir eingeschärft: Hier gibt’s keine halben Sachen.“
Es ist verrückt zu glauben, dass ein Kerl wie ich so spät auftaucht und es noch in die Bundesliga schafft
Joel Schmied
Dennoch freut sich Schmied auf die Bundesliga. Mit dem Aufstieg sei ein Traum in Erfüllung gegangen. „Als Kind habe ich die Bundesliga geschaut. Ein Kindheitstraum ist wahr geworden. Vor ein paar Jahren war ich noch in der Aufstiegsliga. Es ist verrückt zu glauben, dass ein Kerl wie ich so spät auftaucht und es noch in die Bundesliga schafft.“ Doch mit dem FC hat er nun große Ziele. „Wir haben vor niemandem Angst. Als 1. FC Köln wollen wir auch die größten Teams schlagen.“






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