Siebter Neuzugang naht – das steckt hinter dem Scienza-Gerücht

Sportdirektor Thomas Kessler mit Geschäftsführer Philipp Türoff und dem Technischen Direktor Lukas Berg. (Foto: GEISSBLOG)
Sportdirektor Thomas Kessler mit Geschäftsführer Philipp Türoff und dem Technischen Direktor Lukas Berg. (Foto: GEISSBLOG)

Ahmetcan Kaplan dürfte der siebte Neuzugang des 1. FC Köln werden, die Geißböcke sollen sich mit dem türkischen Innenverteidiger geeinigt haben. Heidenheims Leonardo Scienza hingegen ist kein Thema mehr.

Aus dem Trainingslager in Bad Waltersdorf berichten Sonja Gauer, Marc L. Merten und Martin Zenge

In Bad Waltersdorf werden die gut 600 mitgereisten Fans den nächsten Neuzugang des 1. FC Köln wohl nicht mehr zu Gesicht bekommen. Doch die Anzeichen verdichten sich, dass Ajax Amsterdams Ahmetcan Kaplan vor einem Wechsel zum Bundesliga-Aufsteiger steht.

Sky berichtete am Dienstagmorgen über eine Einigung zwischen dem FC und dem 22-jährigen Innenverteidiger. Der GEISSBLOG kann zumindest bestätigen, dass die Kölner den Linksfuß als Zugang für die vakante Position im Kader ausgemacht haben und sich zuversichtlich zeigen – der Kaplan-Deal könnte in den nächsten Tagen über die Bühne gehen.

Wird Kaplan teuerster Zugang des Sommers?

Ein Schnäppchen dürfte der ehemalige türkische U21-Nationalspieler nicht werden. Ajax hatte Kaplan 2022 für 9,5 Millionen Euro von Trabzonspor verpflichtet. Nun sollen die Niederländer sechs Millionen Euro Ablöse verlangen, obwohl Kaplan zuletzt nur Ersatz war.

Kein heißes Thema beim FC ist hingegen der ebenfalls von Sky gehandelte Leonardo Scienza. Nach GEISSBLOG-Informationen hat sich der FC in diesem Sommer zwar nach dem Heidenheimer Linksaußen erkundigt, ihn in der Relegation gegen Elversberg live im Stadion beobachtet – doch das Interesse der Kölner ist nicht mehr aktuell.

Scienza kommt nicht

Zum einen sollen die Heidenheimer für Scienza bis zu zehn Millionen Euro verlangen; die Kölner Verantwortlichen haben schnell realisiert, dass es wohl zu keiner Einigung mit den Ostwürttembergern kommen würde. Zum anderen wäre der 26-Jährige ein weiterer offensiver Außenspieler.

Hier ist der FC nach den Verpflichtungen von Wolfsburgs Jakub Kaminski, der Ankunft von Said El Mala sowie durch die bereits bekannten Optionen Linton Maina, Jan Thielmann und Florian Kainz besser aufgestellt als auf jeder anderen Position. Scienza wäre eine Alternative zu Kaminski gewesen und vor allem interessant geworden, wenn Heidenheim abgestiegen wäre.

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