Leart Pacarda hat am Donnerstag das Training des 1. FC Köln vorzeitig beenden müssen. Der Linksverteidiger hatte sich bei einer Abwehraktion am Sprunggelenk verletzt. Auf Joël Schmied wartete derweil nach dem Training noch ein besonderer Test.
Lukas Kwasniok kannte einen Tag nach dem Testspiel gegen den Siegburger SV kein Erbarmen mit seinen Spielern. Trotz der Doppelschicht am Mittwoch bestehend aus Training und Spiel, ließ der Trainer seine Mannschaft auch am Donnerstag ackern. Rund anderthalb Stunden standen die Profis am Geißbockheim auf dem Feld. Von Auslaufen oder einer lockeren Regenerationseinheit keine Spur.
Früher beendet war die Einheit allerdings für Leart Pacarada. Der Linksverteidiger hatte während einer Spielform einen Schuss von Imad Rondic blocken wollen, schien dabei jedoch unglücklich mit dem rechten Fuß weggeknickt zu sein. Pacarada blieb sofort liegen und ließ sich einige Zeit behandeln. Anschließend versuchten die Physios, den ohnehin schon stark bandagierten Knöchel mit weiterem Tape zu stabilisieren.
Pacarada aktuell der einzige Linksverteidiger
Doch nach dem Aufstehen signalisierte Pacarada, dass es für ihn nicht weitergehen würde. Der Abwehrspieler humpelte in Richtung Kabine, wo er nun wohl genauer untersucht werden wird. Für den FC wäre eine Verletzung des 30-Jährigen bitter, ist Pacarada nach dem Abgang von Max Finkgräfe schließlich der einzig verbliebene gelernte Linksverteidiger im Kader der Kölner. In den vergangenen Tagen waren Kristoffer Lund und Derrick Köhn die als potentielle Neuzugänge gehandelten Namen für diese Position.

Zuletzt hatte Kwasniok bereits improvisieren müssen, da durch den Ausfall von Julian Pauli ein weiterer Innenverteidiger fehlt und der Trainer in den Testspielen aktuell mit drei zentralen Abwehrspielern auflaufen lässt. Entsprechend hatte Pacarada gegen Leicester City und Siegburg zuletzt als linker Innenverteidiger gespielt. Dafür übernahmen Linton Maina in Durchgang eins und Steffen Tigges in der zweiten Halbzeit die linke Schienenposition.
Schmied zum Doping-Test, Uth stattet Besuch ab
Als die Mannschaft ihre Einheit am Donnerstag ohne Pacarada beendet hatte, stand für einen anderen Abwehrspieler noch ein zusätzlicher Programmpunkt auf dem Plan. Die Nationale Anti Doping Agentur (NADA) stattete dem Geißbockheim einen ihrer obligatorischen Besuche während der Vorbereitung ab. Diesmal musste Joël Schmied zum Doping-Test antreten.
Besuch gab es am Donnerstag allerdings auch von einem alten Bekannten: Mark Uth fuhr während der Trainingseinheit am Geißbockheim vor und schaute sich die Einheit zeitweise mit Sportchef Thomas Kessler an. Nach dem Ende wurde der Ex-Profi noch herzlich von zahlreichen ehemaligen Kollegen begrüßt.








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