Anthony Ujah hat seine aktive Karriere beendet. Der ehemalige Stürmer des 1. FC Köln hängt mit 34 Jahren seine Fußballschuhe an den Nagel.
Er wechselte 2012 zum 1. FC Köln, schoss die Geißböcke zwei Jahre später zurück in die Bundesliga und trug mit seinen Toren anschließend zum Klassenerhalt bei: Zehn Jahre später beendet Anthony Ujah seine Profikarriere. Der Ex-Stürmer der Geißböcke gab die Entscheidung via Social Media bekannt.
„Heute treffe ich die härteste Entscheidung meines Lebens und beende meine Karriere“, teilte Ujah mit. Der 34-Jährige hatte in der vergangenen Saison noch für Botev Plovdiv in Bulgarien gespielt und in diesem Sommer keinen neuen Verein gefunden. Die meisten Spiele seiner Karriere bestritt der Angreifer für den FC, stand für die Geißböcke insgesamt 102 Mal auf dem Rasen (36 Tore, acht Vorlagen).
Emotionale Worte zum Abschied
„Ich möchte jedem Club danken, für den ich gespielt habe, jedem Trainer, der an mich geglaubt hat, jedem Mitspieler, der an meiner Seite auf dem Platz gekämpft hat. Zusammen haben wir Siege geteilt, die für immer mein Herz wärmen werden, und Niederlagen, die mich Widerstandsfähigkeit gelehrt haben“, schrieb Ujah weiter.
Er habe sich seinen Kindheitstraum erfüllt und für sein Heimatland Nigeria gespielt (sieben Länderspiele). Fußball sei mehr als nur ein Spiel gewesen. „Es war meine Leidenschaft, meine Identität, meine Heimat. Ich werde die Emotionen, die Atmosphäre, das Lachen in der Umkleide, das Jubeln vermissen, sogar die harten Tage, die die schönen Tage noch schöner gemacht haben.“
Ujah traf jede FC-Saison zweistellig
Was Ujah künftig machen wird, ließ der 34-Jährige offen. Beim FC wird der Stürmer für seine Tore in Erinnerung bleiben, aber auch für seinen Jubel mit Geißbock Hennes, den er einst vor der Südkurve an den Hörnern packte. In seiner ersten Saison beim FC erzielte Ujah 13 Tore in der 2. Liga, in der Aufstiegssaison elf. In der Bundesliga traf er ebenfalls zweistellig, ehe er sich nach zehn Toren für rund fünf Millionen Euro zum SV Werder Bremen transferieren ließ. Zehn Jahre später nun das Karriereende.








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