Ex-Profi mit auf dem Trainingsplatz – Kader bleibt vorerst aufgebläht

Denis Huseinbasic und Leart Pacarada am Mittwoch im Training. (Foto: GEISSBLOG)
Denis Huseinbasic und Leart Pacarada am Mittwoch im Training. (Foto: GEISSBLOG)

Der 1. FC Köln hat am Mittwoch die Vorbereitung auf sein erstes Bundesliga-Spiel der neuen Saison aufgenommen. Vier Tage vor der Partie beim 1. FSV Mainz 05 ist der Trainingsplatz weiter gut gefüllt. Zudem hospitiert in dieser Woche ein ehemaliger Profi beim Trainerteam.

Der 1. FC Köln ist heiß auf sein erstes Bundesliga-Spiel nach dem Wiederaufstieg. Schon eine Stunde vor dem offiziellen Trainingsbeginn um 14.30 Uhr waren die Co-Trainer Frank Kaspari und Hannes Dold sowie Athletiktrainer Tillmann Bockhorst auf dem Platz, um die erste Einheit der Woche vorzubereiten. Während die beiden Assistenten auf Platz 1 zahlreiche Stangen aufstellten und vier Tore im Quadrat platzierten, bereitete Bockhorst auf Platz 2 das Aufwärmprogramm vor.

Dorthin verschlug es die Profis dann mit dem Trainingsstart auch zunächst, nachdem die Mannschaft nach dem erfolgreichen Pokalspiel in Regensburg mit Applaus von den Fans begrüßt wurde. Dabei fehlten Trainer Lukas Kwasniok einzig Youngster Youssoupha Niang, der sich weiterhin von seiner Schulter-Operation erholt, sowie Luca Kilian. Der Innenverteidiger wechselt derzeit zwischen Mannschaftstraining und individuellen Einheiten. Bis der 25-Jährige an ein Comeback in der Bundesliga denken kann, dürfte noch einige Zeit vergehen.

Trainingskader bleibt groß

Darüber hinaus standen alle Profis auf dem Trainingsplatz. Auch die zuletzt in Regensburg nicht berücksichtigten Imad Rondic, Jacob Christensen, Denis Huseinbasic, Leart Pacarada, Dominique Heintz und Julian Pauli waren entsprechend mit dabei. Einigen von ihnen ist bereits eine Veränderung nahegelegt worden. Andere wiederum kämpfen noch um ihren Kaderplatz gegen Mainz 05.

Damit standen am Mittwoch aber erneut 24 Feldspieler und vier Torhüter auf dem Rasen. Eigentlich zu viel, wie Lukas Kwasniok in der vergangenen Woche noch erklärt hatte. Momentan zeichnet sich jedoch noch keine konkrete Lösung bei den potenziellen Abgangskandidaten ab.

Tomoaki Makino (rechts) hospitiert in dieser Woche bei den Profis des 1. FC Köln. (Foto: GEISSBLOG)
Tomoaki Makino (rechts) hospitiert in dieser Woche bei den Profis des 1. FC Köln. (Foto: GEISSBLOG)

Ein – zumindest mehr oder weniger – neues Gesicht gab es derweil im Trainerteam. In dieser Woche hospitiert mit Tomoaki Makino ein Ex-Profi bei den Geißböcken. Der Japaner spielte zwischen 2010 und 2012 bei den Geißböcken und beendete 2023 seine Karriere. Im Oktober 2024 lief der Innenverteidiger sogar noch einmal beim Abschiedsspiel von Lukas Podolski im RheinEnergieStadion auf. Nun darf er in dieser Woche Lukas Kwansiok über die Schulter schauen, ist aktuell selbst Trainer bei Shinagawa CC in Yokohama.

Drei volle Trainingstage, Mainz kämpft um Europa

Das Geißbockheim war derweil an diesem Tag erneut gut besucht. Über 500 Fans hatten am Vormittag bereits das Spiel der U19 gegen den 1. FSV Mainz 05 (2:2) im Franz-Kremer-Stadion verfolgt, ehe sich viele von ihnen auch die Vorbereitung der Profis auf das Bundesliga-Duell anschauten.

Nach der Einheit am Mittwoch haben die Kölner nun noch drei volle Trainingstage, ehe der erste Spieltag der neuen Saison in Mainz losgeht. Für die 05er läuft die Vorbereitung dabei weniger entspannt: Nach dem DFB-Pokalspiel am Montagabend in Dresden spielen die Mainzer am Donnerstagabend noch in Trondheim um die Qualifikation für die Conference League. Der FC dürfte daher am Sonntag deutlich ausgeruhter in die Spielzeit starten.

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