Zwei späte Gegentore: FC nach 2:0-Führung nur mit Remis gegen Mainz

Luis Stapelmann hat gegen Mainz per Kopf zum 1:0 getroffen. (Foto: GEISSBLOG)
Luis Stapelmann hat gegen Mainz per Kopf zum 1:0 getroffen. (Foto: GEISSBLOG)

Vier Tage vor der Bundesliga-Partie zwischen dem 1. FC Köln und dem 1. FSV Mainz 05 haben sich am Mittwoch die U19-Mannschaften beider Vereine duelliert. Trotz einer 2:0-Führung musste sich der FC am Ende mit einem 2:2 (1:0)-Unentschieden zufrieden geben.

Aus dem Franz-Kremer-Stadion berichtet Sonja Gauer

Für einen Mittwochvormittag war das Franz-Kremer-Stadion gut gefüllt. 550 Fans waren in der letzten Ferienwoche gekommen, um sich das U19-Spiel zwischen dem 1. FC Köln und Mainz 05 anzugucken. Unter die Zuschauer mischten sich auch einige prominente FC-Verantwortliche. Vize-Präsident Carsten Wettich war genauso gekommen wie Sportdirektor Thomas Kessler und der Technische Direktor Lukas Berg. Aus der Profi-Mannschaft schaute sich Torwarttrainer Peter Greiber die Partie an.

Tore und Highlights

5. Minute: Und die Zuschauer sahen einen Kölner Start nach Maß gegen den Nachwuchs der Mainzer. Gerade einmal fünf Minuten waren im Franz-Kremer-Stadion gespielt, als Innenverteidiger Luis Stapelmann eine Freistoß-Flanke aus dem Halbfeld per Kopf zum 1:0 im Mainzer Tor unterbringen konnte.

16. Minute: Die nächste Kölner Chance hatte Fynn Schenten, nachdem Benjamin Ley den Ball über die linke Seite nach vorne getragen hatte. Der Mittelfeldspieler sah in der Mitte den mitgelaufenen Angreifer und bediente ihn auf Höhe der Strafraumgrenze. Schenten zog ab, setzte den Ball aber flach links am Pfosten vorbei.

42. Minute: In der Folge tat sich der FC offensiv enorm schwer. Mainz hatte die deutlich bessere Spielkontrolle, ohne sich jedoch klare Torchancen erspielen zu können. Die Kölner hingegen suchten erst weit in der eigenen Hälfte die Pressingauslöser und hatten es so nach Ballgewinn weit bis zum Mainzer Tor. So war es kurz vor der Pause erneut ein Standard, der für Gefahr sorgte: Nach einer Friemel-Ecke fiel der Ball erneut Stapelmann vor der Füße, der im Fallen jedoch nur den Pfosten traf. Kurz darauf verfehlte ein Schuss von Jan Janega knapp das Kölner Tor – die beste Chance der Mainzer in diesem Spiel.

60. Minute: Im zweiten Durchgang erspielten sich beide Mannschaften deutlich mehr Torraum-Aktionen. Zunächst vergaben Schenten (47.) und Ley (49.) aus aussichtsreichen Positionen, dann kamen die Mainzer zu einigen Abschlüssen kurz hintereinander. Auf der anderen Seite war es dann aber Schenten, der den Ball aus elf Metern flach im rechten Eck zum 2:0 versenkte.

80. Minute: Zehn Minuten vor dem Ende wurde es noch einmal spannend. Zwei Joker brachten die Mainzer noch einmal ran: Noel Pafla brachte eine Flanke von der linken Seite in den Strafraum, wo Jemain Kusi den Ball am langen Pfosten mit dem Oberkörper zum 1:2 über die Linie drückte.

90. Minute: Kurz vor Ende des Spiels war es dann passiert. Nach einer Ecke bekam der FC den Ball im Gewühl nicht richtig geklärt. So konnte Pafla die Kugel wenige Augenblicke vor dem Abpfiff per Kopf zum 2:2-Ausgleich im Tor unterbringen.

Personal

So spielte der FC: Marutzki – Markoski (84. Tampier Eken), Stapelmann, Isufi, Friemel – Irmiev, Völp – Ponente Ramirez (70. Obayda), Puzzo (77. Fritz), Ley (70. Ekweribe) – Schenten (77. Vunguidica)

Zur Aufstellung: Im Vergleich zum 5:1-Erfolg in der ersten Runde des DFB-Pokals am vergangenen Wochenende hat Stefan Ruthenbeck seine Startelf auf vier Positionen verändert. Dafür bot der Trainer dieselbe Mannschaft auf, die vor zehn Tagen in der Liga beim MSV Duisburg 1:1gespielt hatte. Neuzugang Maik Akumu, der in der vergangenen Woche von der Hertha zum FC gewechselt war, fehlte derweil noch im Aufgebot der Kölner U19.

Fazit

Trotz früher Führung durch Stapelmann bekamen die Kölner zu selten Sicherheit in ihr eigenes Spiel. Mainz hatte über weite Strecken des Spiels die größeren Spielanteile. So verwunderte es auch nicht, dass es auch nach dem 2:0 von Schenten bis zum Schluss spannend blieb. Zwar hatten die Gäste nicht die hochkarätigen Torchancen, blieben jedoch offensiv immer gefährlich. Angesichts der beiden späten Gegentreffer war das Remis aus Kölner Sicht am Ende sicherlich unglücklich, über die gesamte Spieldauer geht die Punkteteilung jedoch in Ordnung.

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