Der 1. FC Köln startet am Mittwoch in seine erste Pflichtspiel-Woche der neuen Saison. Worauf es Trainer Lukas Kwasniok bis zum Pokal-Spiel gegen Jahn Regensburg jetzt noch ankommt.
Die zwei letzten freien Tage der Vorbereitung liegen hinter den Profis des 1. FC Köln. Nach dem Härtetest gegen Atalanta Bergamo am Samstag und der Trainingseinheit am Sonntag, hatten die Spieler noch einmal Zeit zum Durchschnaufen bekommen. Fünfeinhalb Wochen intensiven Trainings liegen nun hinter dem Bundesliga-Aufsteiger, ehe am Mittwochvormittag die gezielte Spieltags-Vorbereitung auf die erste Pokalrunde beim Drittligisten Jahn Regensburg beginnt.
„Es gilt einfach, die Dinge, die am Sonntag auf uns zukommen werden, in dieser Woche zu intensivieren“, blickte Trainer Lukas Kwasniok nach dem 4:0-Erfolg über Bergamo auf die verbleibenden Tage bis zum ersten Pflichtspiel. Der FC reist dabei am Wochenende freilich als klarer Favorit zu den Oberpfälzern. Entsprechend erwartet der 44-Jährige: „Wir werden wahrscheinlich überwiegend einen tieferstehenden Block bespielen dürfen, müssen, können.“
Regensburg kassiert herbe Klatsche
Die Regensburger sind dabei schon zwei Wochen weiter als der FC. Gegen den Zweitliga-Absteiger waren die Kölner Anfang Mai zuhause nicht über ein 1:1-Unentschieden hinausgekommen, was Gerhard Struber und Christian Keller letztlich ihre Jobs gekostet hatte. Nun hat der Jahn inzwischen zwei Drittliga-Spieltage absolviert.
Diese verliefen für Neu-Trainer Michael Wimmer aber alles andere als nach Plan. Nach dem 1:1 beim FC Ingolstadt gab es am vergangenen Spieltag eine herbe 0:4-Klatsche gegen Aufsteiger MSV Duisburg. Kwasniok rechnet daher mit einem Gegner, der „sein Tor leidenschaftlich verteidigen“ und „mit allen Möglichkeiten kratzen und beißen“ wird.
Kwasniok erwartet „völlig anderes Spiel“
Dafür wird der FC am Sonntag Lösungen finden müssen. „Das wird ein völlig anderes Spiel – da hast du keine Tiefe und keine Räume im Rücken“, meinte Kwasniok. Der fußballerische Unterschied zwischen dem Champions-League-Club aus Bergamo und dem Drittligisten aus Regensburg ist dabei offensichtlich. Entsprechend wird der Trainer den Fokus in den vier Tagen bis zum Spiel richten. „Ohne dabei jedoch Intensität oder Haltung einzubüßen. Es gilt, geduldig zu bleiben, eine gute Präsenz im Strafraum zu haben und im richtigen Moment zuzustechen.“
Am Mittwoch und Donnerstag trainieren die Profis dabei jeweils um 10.30 Uhr auf Platz eins am Geißbockheim. Die beiden Tage werden in dieser Woche gleichzeitig die letzten Möglichkeiten für die Fans sein, ihre Mannschaft live vor Ort zu beobachten. Am Freitag und Samstag trainiert die Mannschaft nicht-öffentlich im Franz-Kremer-Stadion, ehe sie am Wochenende zum ersten Pflichtspiel nach Regensburg aufbrechen.








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