Hunderte Fans des 1. FC Köln haben am Mittwochnachmittag das Training am Geißbockheim verfolgt. Dabei erlebten sie einen überragend aufgelegten Luca Waldschmidt. Derweil musste Timo Hübers behandelt werden.
Es war ein Spiel auf drei Tore. Eine Mannschaft spielte auf zwei Tore an der Mittellinie, während die andere Mannschaft auf ein Tor auf der Grundlinie spielte. Mehrere Spieler des 1. FC Köln trugen gelbe Leibchen und waren jeweils in der angreifenden Mannschaft. Einer davon: Luca Waldschmidt.
Und dieser hatte besondere Lust am Mittwoch im Training der Geißböcke. In einer Szene schnappte er sich im Mittelfeld die Kugel, legte sie sich auf seinen starken linken Fuß und jagte den Ball aus 25 Metern in den Winkel. Und das nicht irgendwie, sondern an die Unterkante der Latte, von wo aus der Ball nur Zentimeter hinter die Torlinie prallte. Ein absolutes Traumtor!
Traumtor nach Traumflanke
Die Fans applaudierten begeistert, ein solches Tor sieht man schließlich selten. Doch Waldschmidt war längst nicht fertig. Der Angreifer hatte einen Sahne-Tag erwischt, erzielte noch zahlreiche weitere Treffer, bereitete ein Tor von Jakub Kaminski mit einem perfekten Steckpass zwischen drei Verteidigern vor und schien an diesem Mittwoch kaum etwas falsch machen zu können.
Gegen den 1. FSV Mainz 05 hatte der Ex-Nationalspieler als Joker das Siegtor von Marius Bülter mit einer perfekt temperierten Flanke an den Fünfmeterraum vorbereitet. Die Szene scheint den 29-Jährigen beflügelt zu haben. Am Mittwoch war er kaum zu stoppen, arbeitete dabei auch gut gegen den Ball und gewann so manche Zweikämpfe durch robusten Körpereinsatz.
Waldschmidt ein Startelf-Kandidat?
Sollte Waldschmidt in dieser Woche so weiter trainieren, dürfte Trainer Lukas Kwasniok an dem Stürmer für die Startelf gegen den SC Freiburg am Sonntag nicht vorbeikommen. Zumindest dürfte es dem FC-Coach dann schwer fallen, Waldschmidt eine Begründung zu nennen. Andererseits machten genau diese Szenen den Stürmer gegen Mainz zum perfekten Joker, auch wenn dieser die Rolle nicht mag.
Derweil musste Timo Hübers einen schmerzhaften Schreckmoment überstehen. Der Verteidiger war nach einem Zweikampf unglücklich auf seine linke Hand gefallen und musste behandelt werden. Eine oberflächliche Kontrolle auf eventuelle Frakturen war negativ, sodass Hübers weitermachen konnte.








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