„Brauchen jegliche Unterstützung!“ FC hofft auf volle Hütte in der Youth League

Der 1. FC Köln hofft gegen Midtjylland auf eine ähnliche Kulisse wie gegen Luxemburg. (Foto: GEISSBLOG)
Der 1. FC Köln hofft gegen Midtjylland auf eine ähnliche Kulisse wie gegen Luxemburg. (Foto: GEISSBLOG)

Der 1. FC Köln hofft in der Youth League gegen den FC Midtjylland auf eine ähnliche Unterstützung von den Rängen wie in der zweiten Runde gegen Racing FC Union Luxemburg. Trainer Stefan Ruthenbeck verspricht dafür auch ein anderen Spiel-Niveau.

4974 Fans hatten sich vor drei Wochen beim Youth-League-Heimspiel gegen Racing FC Union Luxemburg im Franz-Kremer-Stadion eingefunden. Vor einer tollen Kulisse feierten die A-Junioren des 1. FC Köln erstmals in der Vereinsgeschichte den Einzug in die Nächste Runde des internationalen Wettbewerbs. Schon auswärts hatten knapp über 1000 Fans den FC ins Großherzogtum begleitet.

Auf eine ähnliche Kulisse wie im Rückspiel hoffen die Kölner nun auch im vom Gegner her deutlich attraktiveren Spiel gegen den FC Midtjylland. Die Nachwuchsakademie der Dänen gehört zu den Top-Ausbildungsstätten in Europa. „Sie wären in Deutschland unter den Top-5-Mannschaften. Es wird eine gute Ausbildung in Dänemark gemacht. Da gehen immer wieder junge Spieler für ganz viel Geld in andere europäische Spitzenvereine“, sagte Trainer Stefan Ruthenbeck vor dem Vergleich mit den Dänen.

Bislang rund 2500 Tickets verkauft

Bis Montagmittag hatten die Kölner dabei rund 2500 Tickets verkauft. „Es sind aktuell ein bisschen weniger im Vorverkauf als gegen Luxemburg“, meinte Ruthenbeck. Dennoch hofft der FC auf eine ähnliche Unterstützung wie gegen Racing Union. „Ich hoffe, dass noch einige kommen werden.“ Möglich, dass sich zahlreiche Fans erst spontan und mit Blick auf die Wetterverhältnisse entscheiden werden, zum Spiel zu kommen. Immerhin soll es am Mittwoch bei Temperaturen oberhalb des Gefrierpunktes trocken bleiben.

Ruthenbeck verspricht dabei auch ein ansehnlicheres Spiel als das eher durchwachsene 2:1 in der vergangenen Runde: „Es wird ein anderes Niveau als gegen Luxemburg. Wir werden uns strecken und uns steigern müssen.“ Der Trainer erwartet dabei eine enge Partie ohne klare Favoritenverteilung. „Das Ding kann in beide Richtungen gehen und wir brauchen zwei gute Tage, um weiterzukommen. Dafür brauchen wir jegliche Unterstützung im Stadion“, plädierte der Coach für zahlreiches Erscheinen der Anhänger. Und sollte das Weiterkommen gelingen, könnte sich der FC im Sechzehntelfinale womöglich auf einen noch größeren, europäischen Namen freuen.

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