Der 1. FC Köln hat in den vergangenen zwei Spielen sieben Gegentore kassiert. Seit der Verletzung und dem Ausfall von Timo Hübers hat sich der Schnitt aller Gegentreffer beim FC verdoppelt.
Gegen den VfL Wolfsburg und RB Leipzig musste der 1. FC Köln zu Saisonbeginn drei Gegentore schlucken. Gegen den VfB Stuttgart unterlag der FC am Ende durch zwei Gegentreffer. Ansonsten kassierte der Aufsteiger an den ersten acht Spieltagen jedoch nie mehr als einen Treffer, zweimal behielt Marvin Schwäbe sogar eine weiße Weste.
Das letzte Zu-Null-Spiel in Hoffenheim ist jedoch bereits fast zwei Monate her. Vielmehr hat sich der Gegentorschnitt beim FC seit der schweren Knieverletzung von Abwehrchef Timo Hübers von 1,34 auf 2,67 praktisch verdoppelt. Tatsächlich spielten die Kölner auch nur ein einziger Mal seit dem Hübers-Ausfall mit derselben Abwehrformation. Darüber hinaus probierte Lukas Kwasniok mehrere Personalien und Taktiken aus.
Noch immer ein positives Torverhältnis
Gegen Gladbach und Frankfurt ging jedoch weder die Dreierkette mit Cenk Özkacar, Eric Martel und Joël Schmied auf, noch die Viererkette mit Schmied, Dominique Heintz sowie Sebastian Sebulonsen und Kristoffer Lund. Am Ende standen für den FC sieben Gegentore in 180 Minuten zu Buche.
Mit einem Torverhältnis von +1 sowie dem zehnten Tabellenplatz „ist es immer noch sehr positiv“, zog Thomas Kessler sein Fazit trotz der jüngsten Gegentor-Flut. Zum elften Mal hat der FC dabei am Samstagabend ein Gegentor nach einem Standard bekommen. Die Ecke war dabei nach einem Ballverlust von Jakub Kaminski in der eigenen Hälfte zustande gekommen. Auch die Gegentore zwei und vier waren auf individuelle Fehler zurückzuführen. „Die Fehler in der Bundesliga werden in der Bundesliga eben knallhart bestraft“, resümierte der Sportchef.
Kessler blickt zuversichtlich auf Bremen-Spiel
Entsprechend habe die Mannschaft genügend Themen, an denen sie in den kommenden Wochen und Monaten weiter wird arbeiten müssen. Selbst gegen Frankfurt hat Kessler jedoch auch „genug Dinge gesehen, die mich die mich zuversichtlich auf die nächste Woche gegen Werder Bremen schauen lassen. Es bleibt ein stetiger Prozess.“
Die Bremer, aktuell einen Platz und einen Zähler besser in der Tabelle platziert, haben derweil ein Torverhältnis von -5. Und eine Mannschaft hat in den vergangenen beiden Spielen sogar noch mehr Gegentreffer als der FC kassiert: Der 1. FC Heidenheim musste sich mit 0:6 und 0:3 Bayer Leverkusen und Borussia Mönchengladbach geschlagen geben. Und auch der SC Freiburg hat zuletzt sieben Gegentreffer in zwei Spielen kassiert.








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