Der nächste Youngster hat sein Kader-Debüt gefeiert. Beim 0:1 gegen Union Berlin stand Nachwuchsstürmer Fynn Schenten erstmals im Bundesliga-Aufgebot des 1. FC Köln. Ein Signal für eine gemeinsame Zukunft.
So schnell kann es gehen: Am Dienstag hatte Fynn Schenten erstmals überhaupt mit den Profis des 1. FC Köln trainiert, nur vier Tage später folgte die Kader-Premiere. Der U19-Torjäger rückte beim letzten Heimspiel des Jahres gegen Union Berlin für Luca Waldschmidt ins 20er-Aufgebot.
Waldschmidt, zuletzt zweimal in Folge in der Startelf, fiel kurzfristig krankheitsbedingt aus (der GEISSBLOG berichtete). So durfte Schenten, der im Training überzeugt und auf sich aufmerksam gemacht hatte, erstmals im RheinEnergieStadion Bundesliga-Luft schnuppern – auch wenn es für das Debüt auf dem Rasen noch nicht reichte.
Zwei Kader-Premieren in Folge
Nachdem Lukas Kwasniok lange Zeit keine Eigengewächse ins Profi-Aufgebot befördert hatte, gab es in den letzten beiden Partien vor der Weihnachtspause nun gleich zwei Premieren. In Leverkusen war Cenny Neumann erstmals dabei gewesen. Gegen Union musste der Rechtsverteidiger zwar wieder weichen, da Dominique Heintz ins Aufgebot zurückkehrte, doch Kwasniok hält große Stücke auf den 18-Jährigen.
Bei der Pressekonferenz vor dem Union-Spiel hatte der Trainer gelobt: „Cenny macht einen echt guten Eindruck. Wenn man sich die Geschichten von jungen Spielern anschaut, dann funktionieren sie nur dann, wenn ihnen Raum und Zeit zur Entwicklung gegeben wird.“ Beispielsweise wäre es aus Kwasnioks Sicht für Lennart Karl bei den Bayern „schwierig geworden, wenn der Woltemade-Deal geklappt hätte“. Beim FC soll Neumann in der Vorbereitung auf die zweite Saisonhälfte seine Chance erhalten.
Bester U19-Torjäger seit langer Zeit
Gleiches könnte für Schenten gelten. Zumindest soll der 18-Jährige zunehmend über Spielzeit in der U21 an den Herrenfußball herangeführt werden. Parallel sollen Gespräche über eine Vertragsverlängerung stattfinden, aktuell ist Schenten nur bis Saisonende an die Geißböcke gebunden. Doch beide Seiten streben eine weitere Zusammenarbeit an.
Bei der U19 hat der Deutsch-Franzose in der ersten Saisonhälfte mit einer herausragenden Torquote brilliert. In 18 Pflichtspielen gelangen Schenten 15 Tore. Das ist schon jetzt die beste Ausbeute eines U19-Akteurs seit Darko Churlinov, der in der Saison 2018/19 insgesamt 18-mal getroffen hatte – wohlgemerkt in der kompletten Saison.
Fünf Tore erzielte Schenten in den vier Youth-League-Duellen gegen Racing Union Luxemburg und den FC Midtjylland, war damit ein Garant für den Einzug ins Sechzehntelfinale gegen Inter Mailand. Das Aufeinandertreffen mit den Nerazzurri im Februar dürfte für ihn eines von vielen Highlights im Jahr 2026 werden.








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