Vier Staffmitglieder des 1. FC Köln haben eine fast 2.000 Kilometer lange Busfahrt ins Trainingslager hinter sich. Vor Ort wartete als Belohnung eine Silvesterparty – dank Dominique Heintz.
Aus dem Trainingslager in La Nucia berichten Sonja Gauer und Marc L. Merten
Während die Spieler des 1. FC Köln das Trainingslager in Spanien bequem per Charterflug erreichten, nach rund zweieinhalb Stunden in Alicante landeten, liegt hinter vier Betreuern eine deutlich aufwendigere Anreise: Damit der Mannschaftsbus mit dem prägnanten Kennzeichen K-FC-1 sowie die komplette Trainingsausrüstung rechtzeitig vor Ort zur Verfügung standen, machten sich drei Busfahrer sowie Zeugwart Frank Almstedt bereits vor Silvester auf die mehr als 1.800 Kilometer lange Tour nach La Nucia.
Vom Geißbockheim aus wurde der Teambus quer durch Frankreich bis an die Costa Blanca kutschiert. Pünktlich zum Jahreswechsel erreichte die Gruppe um den langjährigen FC-Busfahrer Michael Liebetrut schließlich La Nucia, wo sich der FC bis zum kommenden Freitag auf die zweite Saisonhälfte vorbereitet.
Heintz lädt Mitarbeiter zu Silvester ein
Den Silvesterabend musste das Quartett anschließend nicht alleine im Hotel verbringen. Dominique Heintz, der mit seiner Familie unweit des Trainingslager-Quartiers noch Urlaub machte, lud die Betreuer in sein Ferienhaus nach Calpe ein. In entspannter Runde wurde gemeinsam gegrillt, über Fußball und private Themen gequatscht.
„Ich habe zu den Jungs gesagt: Dafür, dass ihr Silvester nicht bei euren Familien sein könnt, lade ich euch zu mir ins Haus ein“, berichtete Heintz nun über die tolle Geste, die für ihn selbst jedoch „eine Selbstverständlichkeit“ war: „Ich kenne die vier schon so lange und wollte nicht, dass sie im Hotel sitzen müssen. Es war ein schöner Abend.“

Heintz ist es zudem ein Bedürfnis, die immense Bedeutung der Staffmitglieder mal hervorzuheben: „Was sie für eine Last auf sich nehmen, vor Silvester 1.800 Kilometer durchzuschrubben, nur damit wir alle Klamotten hier haben und alles für uns perfekt vorbereitet ist – das kann man gar nicht hoch genug einschätzen, wie wertvoll diese Leute für den Verein sind. Mit solchen Leuten arbeiten zu dürfen, ist für uns alle eine Ehre.“
An Neujahr kehrte Heintz selbst zunächst nach Köln zurück, ehe er am Freitag gemeinsam mit seinen Teamkollegen vom Geißbockheim aus erneut nach Spanien reiste. Am Flughafen in Alicante wartete natürlich schon der rote Mannschaftsbus mit Michael Liebetrut am Steuer.








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