Wieder ein Rückschlag für Jaka Cuber Potocnik: Der Stürmer des 1. FC Köln verpasst das Winter-Trainingslager mit seinem Leih-Club Rot-Weiss Essen in der Türkei.
Eigentlich genießt Jaka Cuber Potocnik bei Rot-Weiss Essen großes Ansehen. Der Slowene, der in dieser Saison vom 1. FC Köln ausgeliehen ist, kommt jedoch nicht ins Rollen. Der Grund: Immer wieder werfen ihn Verletzungen zurück. So auch jetzt.
Wenn RWE am Montag zum Trainingslager in Richtung Türkei aufbricht, bleibt Potocniks Platz im Flieger frei. Wie der kicker berichtet, hat der Stürmer seine aktuelle Muskelverletzung noch immer nicht auskuriert und soll nach Rücksprache mit dem FC die Reha in Köln fortsetzen.
Nur 220 Spielminuten in Essen
Es ist bereits die dritte Muskelverletzung für Potocnik in dieser Saison. Der slowenische U-Nationalspieler kommt nicht ins Rollen und wird somit wohl auch den Pflichtspiel-Start ins Jahr 2026 am 17. Januar bei 1860 München verpassen. So wird Potocnik noch länger auf sein siebtes Saisonspiel und sein viertes Saisontor für Essen warten müssen. Bislang stehen nur 220 Spielminuten in seinen Büchern.
Das Ziel soll sein, Potocnik bis Ende Januar wieder voll belastbar zu machen, um eine weitere Verletzung zu verhindern. Das könnte jedoch dazu führen, dass Potocnik noch einen weiteren Konkurrenten im Angriff vor die Nase gesetzt bekommt. RWE will ohnehin im Winter-Transferfenster in der Offensive nachlegen. Nach Potocniks Rückschlag nur umso mehr.
Nächster Rückschlag nach Trainer-Lob
Der 20-Jährige muss sich also in der Rückrunde strecken, um auf die nötige Spielzeit zu kommen, die die Leihe nach Essen noch zu einem Erfolg bringen könnte. Aktuell geht der Plan, den Youngster über die 3. Liga an das Profi-Niveau beim FC heranzuführen, nicht auf. Dass Potocnik nun das Trainingslager verpasst und sich so nicht für weitere Einsätze empfehlen kann, passt ins Bild der bisherigen Saison.
Da hilft es auch nicht, dass sein Trainer große Stücke auf ihn hält. „Er hat so viel Potenzial“, hatte Uwe Koschinat im November noch geschwärmt. Dieses Potenzial jedoch kann der Angreifer bislang nicht abrufen und droht nun weiter den Anschluss zu verlieren.








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