Die personellen Hiobsbotschaften nehmen bei 1. FC Köln dieser Tage kein Ende. Vorsichtig positive Nachrichten gibt es allerdings von Said El Mala: Der Top-Scorer könnte dem Aufsteiger am Freitagabend beim FC Augsburg zur Verfügung stehen.
Am Mittwoch stand Said El Mala noch nicht wieder mit seinen Teamkollegen auf dem Trainingsplatz. Der Angreifer hatte sich am Dienstag an den hinteren Oberschenkel gefasst und anschließend den Platz vorzeitig verlassen. Kurz darauf gab es jedoch bereits eine leichte Entwarnung. El Mala musste anders als Sebastian Sebulonsen, Jan Thielmann und Joel Schmied (fallen alle mit Muskelverletzungen aus) nichts ins MRT geschickt werden.
Der 1. FC Köln will nun auf Ursachenforschung für die Häufung der Muskelverletzungen gehen. „Ein nicht zu unterschätzender Aspekt ist die Intensität der Bundesliga und unsere Spielart, voll dagegen zu halten. Dann sind die Jung voll am Anschlag“, erklärte Lukas Kwasniok vor dem Spiel beim FC Augsburg. Am Anschlag sei am vergangenen Samstag auch El Mala gewesen, der 85 Minuten gegen die TSG Hoffenheim auf dem Feld gestanden hatte.
Verhärtung bei El Mala, Hüftprobleme bei Huseinbasic
„Er hat nach dem Spiel über eine Verhärtung geklagt“, sagte der FC-Coach. „Er hat dann das Training am Dienstag abgebrochen und ist heute drin geblieben. Auch sein Körper muss sich an Bundesliga-Fußball über 90 Minuten gewöhnen.“ Kwasniok nannte einen Einsatz des 19-Jährigen zwei Tage vor dem Spiel zumindest „fraglich“. Sollte El Mala am Donnerstag wieder mit seinen Teamkollegen auf den Platz zurückkehren können, dürfte der Angreifer am Mittag dann auch in der Mannschaftsbus steigen.
Unklar ist das noch bei Denis Huseinbasic, der am Mittwoch das Training aufgrund von Hüftproblemen vorzeitig hatte beenden müssen. „Die Lage ist nicht optimal“, meinte Kwasniok angesichts der einmal mehr angespannten Personalsituation. Seinen Spielern gab der Trainer dabei einen Spruch mit auf den Weg: „Schwund macht stärker.“
Sieben Spieler fallen sicher aus
Der FC wird damit am Donnerstag personell arg gebeutelt nach Augsburg aufbrechen. Neben den beiden langzeitverletzten Timo Hübers und Luca Kilian fehlen mit Sebulonsen, Schmied und Thielmann schließlich drei Säulen in der Kölner Mannschaft. Auch Linton Maina, dessen Comeback aufgrund einer Erkrankung in dieser Woche platzte, und Alessio Castro-Montes (ebenfalls Muskelverletzung) werden nicht mit in die Puppenstadt reisen. Dafür dürften Dominique Heintz sowie zwei Youngster ins Aufgebot rücken. Fynn Schenten konnte am Mittwoch nach kurzer Erkrankung wieder trainieren und soll am Freitag mit dabei sein können.








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