Marius Bülter trifft mit dem 1. FC Köln am Samstag auf die TSG Hoffenheim. Der Vorsprung auf die Abstiegsränge schmilzt dabei, zudem hat der Club Co-Trainer Hannes Dold als Standard-Trainer abgesetzt. Vor dem Duell mit seinem Ex-Club sprach Bülter am Mittwoch nach dem Training über…
…die 1:3-Niederlage in Stuttgart: „Ich glaube, aus der zweiten Halbzeit können wir schon viel mitnehmen. Da haben wir es gut gemacht. Wir müssen aber daran arbeiten, dass wenn wir Tore schießen, nicht wieder direkt Gegentore bekommen. Da müssen wir uns cleverer anstellen, weil es auch nicht zum ersten Mal passiert ist.“
…die Gründe für die Gegentore nach eigenen Treffern: „Das hängt immer von verschiedenen Situationen ab. Natürlich müssen wir ansprechen, dass wir da noch eine größere Aufmerksamkeit hinbekommen und die Konzentration nochmal extremer hochfahren. Ich bin optimistisch, dass wir das hinbekommen.“
Vorsprung schmilzt: „Sind halt eben auch nur vier Punkte“
…die Niederlagen gegen Top-Teams, bei denen mehr drin gewesen wäre: „Es ist bitter. Wir haben uns das fünf- oder sechsmal in der Saison in der Kabine gefragt, warum wir nichts mitgenommen haben. Aber es muss uns auch Mut geben, weiter so zu arbeiten und vielleicht eben dann noch mal ein Stück mehr zu machen, um uns dann endlich mal zu belohnen.“
…die Lage im Abstiegskampf: „Es ist okay. Man muss ja auch immer schauen, wo wir herkommen und was das Ziel vor der Saison war. Das war die ganze Zeit der Klassenerhalt, und ich denke, wenn man dann zwölf Spieltage vor Schluss vier Punkte Vorsprung hat, dann steht man gut da. Aber es sind halt eben auch nur vier Punkte. Das ist alles sehr eng und jeder Spieltag kann das schnell verschieben. Das muss uns bewusst sein. Es kommen auch noch wichtige Spiele gegen direkte Konkurrenten, die wir dann auf jeden Fall gewinnen müssen.“
…die Ablösung von Hannes Dold als Standard-Trainer: „Es ist immer schade, wenn jemand gehen muss. Aber Standards waren einfach ein großes Problem bei uns. Wir wollen da aber gar nicht unbedingt Hannes die Schuld für geben. Am Ende stehen wir auf dem Platz und haben die Verantwortung dafür. Das ist für uns als Mannschaft jetzt ein klares Zeichen, dass wir da weiter hart dran arbeiten müssen. Wenn man sich jetzt die Rückrunde anguckt, ist es okay. Es ist immer noch Luft nach oben, aber ich habe zumindest auch das Gefühl, dass es schon deutlich besser geworden ist.“
So sieht Bülter seinen Ex-Club
…seine persönliche Situation mit elf Spielen ohne Torbeteiligung: „Klar würde ich auch gerne wieder Tore schießen, aber am Ende war ich noch nie der Spieler, der sich nur über die Tore definiert, sondern auch über andere Sachen.“
…das bevorstehende Spiel gegen die TSG Hoffenheim: „Das ist eine Mannschaft, die sehr gut in Form ist, sehr intensiv spielt, klare Abläufe hat, hoch presst und sich so immer wieder gefährliche Situationen erarbeitet. Aber wir haben Heimspiel und diese haben wir zuletzt ergebnistechnisch und auch leistungstechnisch eigentlich gut bestritten. Deswegen gehen wir schon mit Selbstvertrauen ran und auch mit dem Wissen, dass wir auch solchen Mannschaften wehtun können. Klar wollen wir diesmal endlich was mitnehmen.“
…die Spielweise von Hoffenheim im Vergleich zum Vorjahr: „Was der Trainer jetzt anders macht, weiß ich nicht so genau. Es sind auch neue Spieler dazu gekommen. Vielleicht hat sich auch einfach alles ein bisschen mehr eingespielt. Ich glaube, so extrem viel haben sie nicht verändert. Aber es läuft jetzt gut bei ihnen und scheint zu passen. Es scheint sich auch eine Gruppe gefunden zu haben, wo jeder für jeden alles gibt.“








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