Neuer Spielmacher auf den Außen: „Ich bin immer noch derselbe“

Alessio Castro-Montes hat sich beim 1. FC Köln in den Vordergrund gespielt. (Foto: Bucco)
Alessio Castro-Montes hat sich beim 1. FC Köln in den Vordergrund gespielt. (Foto: Bucco)

Seit dem Jahreswechsel ist Alessio Castro-Montes beim 1. FC Köln kaum wiederzuerkennend und aus der Startelf von Trainer Lukas Kwasniok nicht mehr wegzudenken. Drei Tor-Vorlagen hat der Belgier seither in vier Spielen geliefert. Vor der Partie gegen RB Leipzig sprach der Sommer-Neuzugang über…

…seine Entwicklung seit dem Jahreswechsel: „Ich weiß nicht, ob sich etwas verändert hat. Ich glaube, dass ich die Periode im Dezember genutzt habe. Ich habe eine zweite Chance bekommen und jetzt läuft es sehr gut für mich. Ich bin immer noch derselbe und habe nicht viel geändert. Ich weiß nicht, wieso das jetzt kommt – aber ich bin natürlich sehr froh darüber.“

…seine Schwierigkeiten zum Start beim FC: „Ich hatte mein erstes Spiel nach zwei Trainingseinheiten und bin in Wolfsburg nach 60 Minuten reingekommen. Danach stand ich nicht im Kader. Das war sehr schwierig für mich. Warum das so war, weiß ich nicht. Ich habe mit dem Trainer geredet und hat erklärt, dass ich noch mehr zeigen muss. Ich glaube, dass ich das jetzt gemacht habe. Es war eine schwierige Zeit, aber jetzt geht es sehr gut. Jetzt bekomme ich das Vertrauen und das ist sehr wichtig für mich.“

Klarer Zielspieler für Castro-Montes‘ Flanken

…das Lob von Ragnar Ache für seine Flanken: „Ich suche ihn auch damit (lacht). Er ist sehr gut mit dem Kopf und wir sprechen auch niederländisch miteinander. Das ist einfach für uns.“

…seine Deutsch-Kenntnisse: „Mit Deutsch spreche ich jetzt vier Sprachen – dazu noch ein bisschen Spanisch. Niederländisch und Flämisch sind sich aber sehr ähnlich.“

…den kommenden Gegner RB Leipzig: „Wir erwarten ein anderes Spiel als gegen Mainz und Wolfsburg. Es wird viele Eins-gegen-Eins-Duelle geben. Es wird nicht einfach, aber wir werden das glaube ich gut machen.“

Castro-Montes: „Ich suche immer die freien Räume“

…seine Lieblingsposition: „Mir ist es egal, auf welcher Seite ich spiele. Links kann ich reinlaufen und schießen. Ich habe aber auch viele Spiele auf der rechten Seite gemacht. Grundsätzlich spiele ich aber lieber vorne als hinten.“

…seine Aufgaben auf dem Platz: „Ich soll viel den Ball nach vorne spielen und Flanken schlagen. Von der Außenbahn kann ich das Spiel ein bisschen machen. Wenn wir mit einer Dreierkette spielen, kann ich einfacher mal die Seiten wechseln. Ich suche immer die freien Räume, daraus kann ich das Spiel lenken.“

…seine ersten Monate in Köln: „Es ist eine sehr schöne Stadt und ich wohne hier mit meiner Frau, meiner Tochter und meinem Hund. Das funktioniert sehr gut. Es gibt viele gute Restaurants. Auch im Club fühle ich mich gut aufgehoben.“

…das Youth-League-Spiel gegen Inter Mailand: „Wir sind natürlich im Stadion. Ich glaube, dass nicht alle von uns dabei sind, aber ich werde mir das Spiel anschauen und den Jungs die Daumen drücken.“

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