Der Trubel um Said El Mala beim 1. FC Köln herrscht seit Tag eins beim FC. Im Saisonendspurt zeigt der 19-Jährige, dass er trotz den Erwartungen gerecht wird. Am Donnerstag gab es ein Sonderlob von seinem Trainer.
Wenn der 1. FC Köln am Samstag bei Union Berlin antritt, wird Said El Mala wieder in der Startelf stehen. René Wagner setzt zu 100 Prozent auf den 19-Jährigen. Der Torjäger soll an der Alten Försterei sein zwölftes Bundesliga-Tor erzielen und damit zum Klassenerhalt der Geißböcke beitragen.
Am Donnerstag lobte Wagner den Youngster noch einmal explizit für seine Entwicklung auch in der jetzigen Phase. Gegen Leverkusen arbeitete El Mala unermüdlich, zehn Torschüsse bei 36 Ballaktionen, 40 Prozent erfolgreiche Dribblings, 55 Prozent gewonnene Zweikämpfe – nur das Tor fehlte ihm. Dieses soll nun gegen Union gelingen.
Wagner: „Noch klarer, noch besonnener, noch akribischer“
„Er muss sich keine Sorgen machen, dass wir zu viel von ihm verlangen. Er tut gut daran, die Antwort auf dem Platz zu geben. Das hat er gegen Leverkusen wieder eindrucksvoll bewiesen“, sagte Wagner auf der Pressekonferenz auf GEISSBLOG-Nachfrage. „Der Junge ist trotz seines Alters in Drucksituationen voll da. Er hat seine Rolle gut angenommen, war unfassbar gefährlich, hätte sich belohnen müssen, aber das wird er in Zukunft besser machen. Daran arbeitet er jeden Tag im Training.“
Wagner erklärte, El Mala habe nach dem kleinen Tief im Winter einen positiven Weg gefunden, mit dem Druck und dem Trubel um seine Person klar zu kommen. „Man hat nicht das Gefühl, dass wenn es um ihn herum lauter wird, dass er unruhiger wird. Ganz im Gegenteil: Wenn es um ihn herum lauter wird, wird er noch ruhiger, noch klarer, noch besonnener und im Training noch akribischer“, lobte der FC-Trainer seinen Schlüsselspieler.
Drei Spiele für mehr Tore und für den Klassenerhalt
Das Trainerteam hatte El Mala vor dem Leverkusen-Spiel eine Analyse gegeben, wie er sich auf dem Platz zu verhalten habe. „Das hat er eins-zu-eins umgesetzt“, befand Wagner. „So wird er jede Woche besser. Er liefert die Argumente auf dem Platz, und deshalb bin ich mir sicher, dass wir nächste Woche wieder hier sitzen und darüber sprechen werden, wie gut er in Berlin gespielt hat und dass er sich diesmal auch belohnt haben wird.“
Drei Spiele hat El Mala noch im FC-Trikot, ehe er über seine Zukunft wird entscheiden müssen. Drei Spiele, in denen er seine bisherige Torquote (elf Tore und fünf Vorlagen in 31 Spielen) noch einmal in die Höhe schrauben will. Erstens, um den Klassenerhalt mit dem FC feiern zu können. Zweitens, um im Sommer die bestmöglichen Argumente auf seiner Seite zu haben, die für ihn beste Entscheidung über seinen sportlichen Gang treffen zu können. Nach den Eindrücken der letzten Wochen dürfte klar sein: El Mala wird sich bis zum letzten Spieltag für den FC zerreißen. Was dann kommt, spielt für den Youngster auf dem Platz aktuell noch keine Rolle.








Hier kannst du über den 1. FC Köln diskutieren und dich mit anderen Usern austauschen. Bitte beachte dabei die Spielregeln in unserer Netiquette! Du findest sie hier und kannst sie jederzeit nachlesen. Viel Spaß!