Beim 1. FC Köln dreht sich mit Blick auf den Transfersommer 2026 alles um Said El Mala. Das wissen auch die Spielerberater. Zahlreiche Berater versuchen, irgendwie an einen Teil des Millionen-Kuchens zu kommen.
Alles dreht sich dieser Tage beim 1. FC Köln um Said El Mala. Die starke, aber ungekrönte Leistung gegen Bayer Leverkusen. Die neuen Schuhe im Training. Das angeblich zurückgezogene Angebot von Brighton & Hove Albion. Die Versuche von Spielerberatern, die Familie davon zu überzeugen, sie zu mandatieren.
Letzteres Bestreben zahlreicher Agenturen resultiert aus dem Versuch der Familie, einen möglichen Transfer des 19-Jährigen im Sommer 2026 ohne Spielerberater über die Bühne zu bringen. Und damit ohne eine millionenschwere Beteiligung eines externen Beraters. Dieses Geld soll im Bestfall in der Familie bleiben. Doch damit wollen sich so manche Agenten nicht abfinden.
Berater bieten Kontakte zu Top-Clubs
In dem Wissen, dass es hierbei um einen Transfer von rund 50 Mio. Euro Ablöse plus Gehaltsvolumen von 20 Mio. Euro und mehr gehen könnte, hoffen Berater auf eine Beteiligung an diesem Deal. Doch dafür müssen sie entweder den Fuß bei der Familie in die Tür bekommen – oder beim FC. Und so haben sich nach GEISSBLOG-Informationen zuletzt mehrere Berater beim Verein direkt beworben.
Denn auf dem Transfermarkt kann ein Spielerberater entweder als Vertreter eines Spielers aktiv und beteiligt werden. Oder als Vermittler im Auftrag eines Vereins. Und so bieten nun kleinere und größere Agenturen dem FC ihre Dienste an. Der Gedanke dahinter: Sollte der FC keine direkten Kontakte in die höchsten Entscheidungsebenen zahlungskräftiger Topclubs aus Europa haben, würden diese Berater den Kontakt herstellen, El Mala bei den Clubs anbieten – und im Fall eines Abschlusses vom FC bezahlt werden.
Auch dank Steidten: FC will Ablöse nicht verteilen
Doch das ist für den FC nach GEISSBLOG-Informationen kein Thema. Sport-Geschäftsführer Thomas Kessler setzt auf die eigenen Kontakte, vor allem auch dank Tim Steidten. Der 47-Jährige kam erst im März nach Köln, verfügt durch seine vorherigen Stationen bei West Ham United als Technischer Direktor sowie zuvor bei Bayer Leverkusen als Leiter der Scouting-Abteilung und Sportkoordinator die nötigen Verbindungen in die Top-Ligen Europas.
Das zumindest ist die Hoffnung der Geißböcke. Kessler und Steidten wollen einen möglichen El-Mala-Deal ohne externe Hilfe abwickeln. Sollte es zu dem größten Transfer der Vereinsgeschichte kommen, würde der FC möglichst jeden Euro im Verein halten und nicht erst einmal an diverse Berater verteilen wollen. Und so versuchen die El-Mala-Familie genauso wie die FC-Bosse den Transfer im Sommer ohne Berateragentur einzutüten. Auch, wenn es an nicht ganz selbstlosen Hilfe-Angeboten wahrlich nicht fehlt.







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