Mit seinem Ausgleichstreffer ließ Luca Waldschmidt den 1. FC Köln aufatmen. Dabei wurde deutlich: Zwischen Trainer René Wagner und Waldschmidt stimmt es, während es für Vorgänger Lukas Kwasniok einen Seitenhieb gab.
Halbhoch ins rechte Eck – keine Chance für Keeper Nikola Vasilj: Eiskalt verwandelte Luca Waldschmidt den Elfmeter zum so wichtigen Remis des 1. FC Köln beim FC St. Pauli. Sein Auftritt am Millerntor war ein weiterer Beleg für seinen Aufwärtstrend.
Nach dem Schauspiel von Said El Mala sprühte Waldschmidt nur so vor Entschlossenheit. „Bei dem Elfmeter bin ich ganz klar rangegangen und habe gesagt: Das ist meine Ecke. Das war viel zu wichtig für Experimente“, erinnerte sich der 29-Jährige an die Momente vor dem erlösenden Ausgleich.
Waldschmidt: „Wichtig, Vertrauen zu spüren“
Damit unterstreicht der Ex-Freiburger seine positive Entwicklung unter Interimstrainer René Wagner. „Wir sind in einem guten Austausch, gehen offen miteinander um. Ich kenne René schon länger, schon aus der Zeit von Steffen Baumgart“, lobte der siebenmalige Nationalspieler den Mann an der Seitenlinie. „Er macht es gut, auch in der Ansprache mit der Mannschaft. Er kriegt uns gut gepackt und vermittelt die Inhalte gut. Das kommt gut bei uns an.“
Verklausuliert hat der seit 2024 in Köln spielende Profi dann auch einen Seitenhieb für Ex-Coach Kwasniok parat, der ihn für das erste Spiel des Jahres aus dem Kader verbannt hatte. „Es ist wichtig, das Vertrauen des Trainers zu spüren, auch wenn man nicht in der Startelf steht und von der Bank kommt. Auch dann merkt man im Umgang mit dem Trainer ein gewisses Vertrauen. Das ist für mich immer sehr wichtig. Auch zu wissen, was gefordert ist. Ich bin froh, dass das gut klappt und ich helfen kann.“
René hat ihm seine Rolle erklärt und gesagt, wie wichtig er für uns sein kann.
Thomas Kessler über Wagner und Waldschmidt
Dass Waldschmidt seine Rolle positiv angeht, ist dem Geschäftsführer Sport natürlich auch nicht entgangen. Thomas Kessler hält die Verbindung zwischen Wagner und Waldschmidt für wertvoll. „Ich freue mich extrem für Luca. René hat ihm seine Rolle erklärt und gesagt, wie wichtig er für uns sein kann, wenn er reinkommt. Er trainiert seit Wochen auf einem Top-Niveau. Dass er den Elfmeter schießt, ist die Übernahme von Verantwortung – und das ist total wichtig.“








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