Die A-Junioren des 1. FC Köln sind am letzten Hauptrunden-Spieltag doch noch auf Platz eins gesprungen. Gegen den VfB Stuttgart drehten die Geißböcke einen 0:2-Rückstand und siegten mit 3:2 (1:2). Im Achtelfinale wartet nun der Nachwuchs von Bayern München.
Nach zuletzt zwei sieglosen Spielen gegen den SSV Ulm und Energie Cottbus hat die U19 des 1. FC Köln am letzten Spieltag in der Hauptrunde um die Deutsche Meisterschaft wieder gewonnen. Dank eines 3:2-Sieges gegen den Nachwuchs des VfB Stuttgart und der gleichzeitigen Niederlage von Cottbus beim Hamburger SV beenden die Geißböcke die Hauptrunde auf Platz eins.
Der Lohn: Im Achtelfinale empfangen die Kölner im heimischen Franz-Kremer-Stadion einen besonders namhaften Gegner. Den FC Bayern München.
Ruthenbeck: „Wir waren giftiger und gieriger“
Meistertrainer Ruthenbeck war nach dem Sieg gegen Stuttgart zufrieden – auch wenn sein Team lange gebraucht hatte, um der Partie seinen Stempel aufzudrücken: „Beide Mannschaften haben ein gutes Spiel abgeliefert, aber ich glaube, dass wir uns den Sieg ab der 60. Minute verdient haben. Vielleicht wollten wir es dann mehr als die Stuttgarter, waren giftiger und gieriger. Das Spiel hatte schon Finalrunden-Charakter und war eine gute Vorbereitung auf das, was jetzt auf uns wartet.“
Was Ruthenbeck meint: Im anstehenden Achtelfinale um die Deutsche Meisterschaft treffen die Kölner als Erstplatzierter der Gruppe D nun auf den Vierten der Gruppe D, die Bayern. Die Talente des Rekordmeisters holten am letzten Spieltag ein 3:3 beim Tabellenführer RB Leipzig und sicherten sich damit den letzten Qualifikationsplatz in der Gruppe – vor Borussia Mönchengladbach, für die die Saison damit frühzeitig beendet ist. „Das wird ein heißes Duell. Jetzt geht’s los! Da freue ich mich schon heute sehr drauf!“, so Ruthenbeck.
Kapitän Irmiev fehlt gegen Bayern gesperrt
Ganz ungetrübt ist die Vorfreude auf das K.o.-Spiel gegen die Bayern dann aber doch nicht. FC-Kapitän Kristiyan Irmiev, der aus dem Mittelfeld kaum wegzudenken ist, wird gesperrt fehlen. Ruthenbeck, der sich bereits während des Spiels mehrfach und zu Recht über etliche fragwürdige Entscheidungen des Unparteiischen beschwert hatte, sparte im Gespräch mit dem GEISSBLOG nicht mit Kritik.
„Ich weiß nicht, ob sich die Schiedsrichter immer über die Konsequenz ihrer Entscheidung so bewusst sind. Kristiyan Irmiev bekommt wegen zwei uneindeutigen Situation, die man auch laufen lassen kann, Gelb und Gelb-Rot. So nimmst du dem Jungen die Chance auf ein Achtelfinale gegen Bayern München. Das ist sehr, sehr bitter. Für den Jungen ist das eine Vollkatastrophe“, schimpfte der U19-Trainer.







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