Noch ein Tor bis zur Nummer eins: El Mala zieht mit nächster FC-Ikone gleich

Said El Mala bejubelt sein zwölftes Saisontor. (Foto: IMAGO /dts Nachrichtenagentur)
Said El Mala bejubelt sein zwölftes Saisontor. (Foto: IMAGO /dts Nachrichtenagentur)

Said El Mala jagt beim 1. FC Köln einen Rekord nach dem anderen. Nachdem der Youngster Lukas Podolski bereits hinter sich gelassen hat, kann der Angreifer an den verbleibenden Spieltagen noch zum erfolgreichsten FC-Teeanger aller Zeiten werden.

Über 22 Jahre ist das Bundesliga-Debüt von Lukas Podolski inzwischen her. In seiner ersten Saison kam der damalige Shootingstar als 18- respektive 19-Jähriger auf zehn Treffer. El Mala hat diese inzwischen hinter sich gelassen. Mit seinem Treffer gegen Werder Bremen zog der 19-Jährige an Podolski vorbei – und legte nun gegen Union Berlin mit seinem zwölften Saisontor nach.

Damit hat El Mala nicht nur seine ohnehin starke Debütsaison weiter veredelt, sondern auch mit einer weiteren Clublegende gleichgezogen: Dieter Müller. Der frühere Torjäger kam in der Bundesliga-Saison 1973/74 zwar am Ende auf 17 Treffer, hatte bis zu seinem 20. Geburtstag jedoch ebenfalls „nur“ zwölf Tore erzielt. Genau bei dieser Marke steht nun auch El Mala – und kann sie in den verbleibenden Spielen noch übertreffen.

Wird El Mala der erfolgreichste FC-Teenager aller Zeiten?

Die Chance ist also da: Mit einem weiteren Treffer könnte der Offensivspieler zum erfolgreichsten Teenager der FC-Geschichte werden. Dabei bewegt sich El Mala ohnehin längst in exklusiver Gesellschaft. Bereits mit seinem zehnten Bundesliga-Tor hatte er sich in einen elitären Kreis gespielt. Neben Podolski und Müller schaffte auch Pierre Littbarski diese Marke noch vor seinem 20. Geburtstag (allerdings über mehrere Spielzeiten verteilt). El Mala machte aus diesem Trio ein Quartett – und ist dabei sogar jünger als zwei der drei Vorgänger gewesen.

Zwei Spieltage gegen den 1. FC Heidenheim und den FC Bayern München bleiben El Mala noch in seiner ersten Bundesliga-Saison – und damit die Chance, einen historischen Rekord zu brechen. Einen großen Wert legt der Youngster allerdings nicht auf solche Bestmarken. Vor dem Bremen-Spiel war El Mala die Möglichkeit, Podolski zu überholen, zumindest nicht wirklich bewusst. Dennoch freute sich der gebürtige Krefelder. „Das ist cool – eine Auszeichnung. Wenn man Poldi-Rekorde knackt, ist das immer etwas Besonderes. Ich freue mich, dass mir das gelungen ist“, sagte El Mala damals nach dem 3:1-Erfolg über Werder. „Aber“, ergänzte der Stürmer, „ich hoffe, dass irgendwann auch jemand meinen Rekord knacken wird.“ Mit jedem weiteren Tor wird das für die nachfolgende Generation jedoch schwieriger.


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