El-Mala-Insider tippt auf BVB-Transfer – und wünscht sich FC-Verbleib

Said El Mala gegen Real Sociedad. (Foto: IMAGO / STEINSIEK.CH)
Said El Mala gegen Real Sociedad. (Foto: IMAGO / STEINSIEK.CH)

Olaf Janßen war Said El Malas erster Profi-Trainer. Am Samstag, beim Testspiel zwischen dem 1. FC Köln und Real Sociedad, kam es zum Wiedersehen. Im Anschluss verriet der ehemalige Coach von Viktoria Köln seine Prognose im Transfer-Poker mit Borussia Dortmund.

Die Szene erinnerte ein wenig an die MagentaSport-Übertragungen von der Weltmeisterschaft, als immer wieder Weltstars zu Jürgen Klopp kamen, um ihren ehemaligen Trainer und Weggefährten zu umarmen. Am Samstag, beim Testspiel des 1. FC Köln gegen Real Sociedad (2:1), war es nun Said El Mala, dessen Weg nach Abpfiff zu Olaf Janßen führte.

Janßen war El Malas Trainer, als dieser bei Viktoria Köln im Alter von 17 Jahren seine ersten Profispiele in der 3. Liga bestritt. Am Samstag fungierte der frühere FC-Profi als TV-Experte, freute sich über das Wiedersehen mit seinem ehemaligen Schützling und erkundigte sich direkt mal nach El Malas Befinden.

Janßens Spruch für El Mala

Schließlich musste der Linksaußen bereits nach einer Stunde vom Platz. Etwas angeschlagen, so wirkte es zumindest. „Said hat gesagt: ‚Das habe ich noch nie gehabt. Nach 60 Minuten Krämpfe'“, berichtete Janßen und schmunzelte: „Ich habe ihm gesagt: ‚Wieso? Hat sich doch nichts geändert.'“

Den Spruch konnte sich Janßen nicht verkneifen. Aber natürlich ist auch der 59-Jährige beeindruckt von El Malas Entwicklung – speziell, was dessen Defensivarbeit angeht. „Er hatte in der ersten Halbzeit zwei super Szenen. Das wäre vor einem Jahr noch eine große Herausforderung gewesen.“

Ich würde mir wünschen, für den 1. FC Köln und für den Spieler, dass er noch ein Jahr hier ist.

Olaf Janßen über Said El Mala

Moderator Thomas Wagner hatte derweil eine Herausforderung für Janßen parat. Wenn er sich festlegen müsste: Würde er sein Geld auf einen Verbleib beim FC oder auf einen Wechsel zu Borussia Dortmund setzen? „Ich würde mir wünschen, für den 1. FC Köln und für den Spieler, dass er noch ein Jahr hier ist. Auch aus sportlicher Sicht. Said kann hier noch die nächsten Schritte gehen“, sagte Janßen.

Doch ihm war schon anzuhören, dass ein Aber folgen würde: „Auf der anderen Seite hat jeder wahrgenommen, wie sehr Borussia Dortmund diesen Transfer möchte“, so der El-Mala-Förderer, der glaubt: „Klar wird es beim 1. FC Köln eine Schmerzgrenze geben. Wenn ich Geld setzen müsste, glaube ich, ist Dortmund bereit, diese Schmerzgrenze zu akzeptieren.“

Wie weit geht Borussia Dortmund noch?

Öffentlich gilt eine fixe Ablöse von 50 Millionen Euro als magische Marke. Sportchef Thomas Kessler wiederum erklärte am Samstag: „Ich habe nie gesagt, dass es ein Preisschild gibt. Es gibt einen Bereich, in dem wir als 1. FC Köln sagen, dass wir uns unterhalten. Ob es dann zu einer Einigung kommt, lassen wir mal dahingestellt.“ Der Preis sei „flexibel je nach Anfrage“, ergänzte Kessler und meinte: „Wir sollten uns da nicht festlegen.“

In den vergangenen Tagen lehnte der FC ein weiteres Dortmunder Angebot ab, das 37 Millionen Euro plus acht Millionen Euro Boni betragen haben soll. Am Samstag berichtete der Express, dass der BVB eine neue Offerte mit garantierten 48 Millionen Euro sowie realistischen Boni von sieben Millionen Euro vorbereiten soll. Bild und Sky dementieren das. Es heißt, die Dortmunder Bosse seien verwundert über diese Zahlen. Man werde im Gesamtpaket keinesfalls mehr als 50 Millionen Euro bieten.

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