Said El Mala soll RB Leipzig schon im Winter einen Besuch abgestattet haben – auf Einladung von Jürgen Klopp. Nun könnte der 1. FC Köln doch noch abkassieren, auch wegen eines heißen Transfermarktes.
Als der GEISSBLOG vor zwei Wochen berichtete, dass RB Leipzig wieder in den Poker um Said El Mala einsteigen würde, galt noch Borussia Dortmund als Favorit auf den 19-Jährigen. Der 1. FC Köln aber forderte bekanntlich zu viel Geld für den Geschmack des BVB. Und so ist nun Leipzig plötzlich in der Pole Position für einen Transfer des Außenstürmers.
Nun berichtet die SportBild, dass El Mala bereits im Winter in Leipzig zu Gast war. Auf Einladung von Jürgen Klopp, dem damaligen Red-Bull-Fußballchef und heutigen Bundestrainer. Klopp sprach mit El Mala, die RB-Verantwortlichen zeigten dem Außenstürmer der Geißböcke das Trainingsgelände am Cottaweg.
RB-Kontakt zur El-Mala-Familie schon lange?
Ob dies mit dem Wissen des 1. FC Köln geschah, ist nicht bekannt. Die Transfer-Regularien geben vor, dass ein Spieler mit einem langfristigen Vertrag nur von einem anderen Verein wegen eines Transfers direkt angesprochen werden darf, wenn der bisherige Club seine Genehmigung erteilt. Da die beiden Sportchef des Vereine, Leipzigs Marcel Schäfer und Kölns Thomas Kessler, ein gutes Verhältnis pflegen, könnte dies durchaus geschehen sein.
Dennoch: El Malas Besuch in Leipzig, so berichtet, soll zeigen, dass RB schon lange mit einer Verpflichtung des 19-Jährigen liebäugelt. Darüber hinaus soll der Kontakt zur Familie ebenfalls schon seit einem Jahr bestehen. Kein kurzfristiges Umschwenken auf den Kölner Starspieler also, weil man Yan Diomande für 125 Mio. Euro nach Madrid verkauft hat, sondern weil El Mala – wie bei anderen Clubs auch – sich schnell in die Notizbücher gespielt hatte.
Kein Profil so gesucht wie das El-Mala-Profil
Die Frage bleibt: Wie schnell könnte ein Transfer tatsächlich vonstatten gehen? Die Geißböcke haben keine Zeit mehr zu verschwenden, zu wichtig sind alle noch offenen Transferpläne, die sich mit einer solchen Ablöse (50 plus 5 plus 5 Millionen zuzüglich Weiterverkaufsklausel) drastisch verändern würden. Klar ist aber auch: Leipzig weiß selbst um den komplizierten Transfermarkt – und um den Wert der Außenstürmer in Europa.
Denn El Malas Profil – der pfeilschnelle Dribbler über die Außenbahn mit starkem Abschluss und einer robusten Statur – ist so gefragt wie kein anderes in diesem Sommer. Vier der zehn teuersten Transfers dieses Transferfensters fallen in diese Kategorie. Arsenal wollte Vinicius Junior von Real loseisen, die Bayern lehnten Mega-Angebote für Michael Olise und Luis Diaz ab. Bradley Barcola von PSG, Diego Moreira von Racing Straßburg, Gabriel Martinelli von Arsenal und der Ex-Leverkusener Moussa Diaby sind umworben. Und eben El Mala. Die Frage ist: Wie lange noch?







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