Zwei Ex-Profis des 1. FC Köln spielen künftig gemeinsam in der dänischen Superliga: Nach Mathias Olesen ist nun auch Jacob Christensen zu Sönderjyske gewechselt. Olesen jedoch hat sich bereits am zweiten Spieltag schwer verletzt.
Die Sechser-Suche des 1. FC Köln gestaltet sich zäh, und das nicht zum ersten Mal. Auch 2023, als es galt, einen Nachfolger für Ellyes Skhiri zu finden, taten sich die Geißböcke auf dem Transfermarkt äußerst schwer. Jacob Christensen (FC Nordsjaelland) kam als einziger Neuzugang für das zentrale Mittelfeld – und entpuppte sich als komplettes Missverständnis, bestritt lediglich acht Pflichtspiele für den FC.
Drei Jahre später sucht der Däne nach wie vor sein sportliches Glück. Finden möchte er es nun in seiner Heimat: Am Montag ist Christensen auf Leihbasis zu Sönderjyske Fodbold gewechselt. Kurios: Im Mittelfeld des dänischen Erstligisten trifft der 25-Jährige auf einen Mitspieler und Freund aus seiner Kölner Zeit.
Christensen als Ersatz für Olesen
Denn auch Mathias Olesen läuft seit dieser Saison für Sönderjyske auf. Mit der prestigeträchtigen Trikotnummer 10 wohlgemerkt. Der luxemburgische Nationalspieler hatte sich nach seinem Abschied aus Köln vor einem Jahr beim Zweitligisten Greuther Fürth nicht durchsetzen können. In der Rückrunde war er bereits an den Grazer AK verliehen, eine feste Verpflichtung zerschlug sich jedoch aus finanziellen Gründen.
Und so sind zwei Ex-Kölner nun im Süden Dänemarks wiedervereint. Wobei Christensen zunächst ohne Olesen auskommen muss. Der Luxemburger hat sich am zweiten Spieltag, beim 0:1 gegen Odense BK, frühzeitig und schwer verletzt. Nach nur fünf Minuten wurde Olesen unter Schmerzen ausgewechselt.
Eine Diagnose hat sein Club nicht kommuniziert, doch laut TV 2 Sport wird der 25-Jährige mehrere Monate ausfallen. „Das ist natürlich sehr schade und es tut mir besonders leid für Ole. Nun müssen andere Spieler in die Bresche springen und weitermachen“, wird Trainer Fatah Abdirahman zitiert.
Leihe mit Kaufoption
Die Verpflichtung von Christensen dürfte eine direkte Reaktion auf die Verletzung sein. Der Däne kommt zunächst auf Leihbasis (inklusive Kaufoption) vom fünffachen norwegischen Meister Molde FK, zu dem er am 1. September 2025 aus Köln gewechselt war. Zum Saisonbeginn im März stand Christensen bei Molde noch in der Startelf, nach der Sommerpause wurde er jedoch gar nicht mehr eingesetzt.
Sönderjyske Sportchef Casper Daather zeigt sich begeistert: „Er ist ein Spieler von hoher Qualität, der seinen Wert längst unter Beweis gestellt hat. Wir sind davon überzeugt, dass seine Erfahrung, seine Qualitäten und seine Führungsqualitäten dazu beitragen werden, unser zentrales Mittelfeld weiter zu stärken.“ Nach Olesens Genesung womöglich gemeinsam als Ex-FC-Duo.








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