„Nagelt mich nicht fest“: Fällt Downs doch länger aus?

Damion Downs muss sich gedulden. (Foto: Bucco)
Damion Downs muss sich gedulden. (Foto: Bucco)

Wie lange muss der 1. FC Köln tatsächlich auf Damion Downs verzichten? Nach der erfolgreichen Hand-OP soll der Stürmer eigentlich in einer Woche wieder ins Training einsteigen. Doch Gerhard Struber ist nur zurückhaltend optimistisch.

Am Dienstag ist Damion Downs erfolgreich an seiner linken Hand operiert worden. Der Stürmer des 1. FC Köln hatte sich in der Partie beim Karlsruher SC eine Fraktur zugezogen, die ursprünglich erst in der anstehenden Länderspielpause hätte korrigiert werden soll, ehe der Eingriff vorgezogen wurde.

Intern ging man nach GEISSBLOG-Informationen davon aus, dass Downs sieben Tage nach dem Eingriff wieder schrittweise ins Training integriert werden könnte. Somit hätte der Stürmer zu Beginn der Länderspielpause in der kommenden Woche wieder mitwirken können, um rechtzeitig für das Auswärtsspiel beim SC Paderborn fit zu werden. Nun aber scheint dies zumindest fraglich.

Bangen um Downs, Hoffen auf Lemperle

Denn Gerhard Struber sprach vor der Heimpartie gegen den SV Darmstadt 98 davon, dass eine Rückkehr des 20-Jährigen „nicht so easy abzusehen“ sei. „Wir gehen schon davon, dass er uns relativ schnell wieder zur Verfügung stehen wird, müssen den Heilungsprozess aber abwarten“, sagte der Österreicher auf der Pressekonferenz am Donnerstag. „Er muss ein sicheres Gefühl haben, wenn er auf den Platz zurückgeht. Nagelt mich deshalb nicht fest, ich kann den Zeitpunkt nicht genau einkreisen.“

Struber betonte zwar, dass er sich freuen würde, „wenn Damion nach der Länderspielpause wieder zur Verfügung steht“. Die Frage scheint zu lauten: Reicht es für Paderborn am 29. März? Immerhin: Tim Lemperle steht gegen Darmstadt am Samstagabend wieder zurück Verfügung. Wenngleich der Angreifer zunächst nur als Joker zum Einsatz kommen wird, dürfte der 23-Jährige zwei Wochen später in Paderborn wieder ein Startelf-Kandidat sein.

Paulis Rückkehr weiter offen

Während es bei Downs immerhin nur um wenige Wochen gehen wird, ist die Prognose für Julian Pauli komplett offen. Zwar erwischte der GEISSBLOG den Innenverteidiger am Mittwoch auf dem Trainingsplatz, doch Struber wollte darin keine Zeichen einer baldigen Rückkehr sehen. „Wir haben Julian keinesfalls vergessen. Wir wissen, dass der Weg zurück dauern kann. Wir steigern die Belastungen und sehen gerade, dass er damit gut umgehen kann“, sagt Struber.

Julian Pauli am Mittwoch. (Foto: GEISSBLOG)
Julian Pauli am Mittwoch. (Foto: GEISSBLOG)

Und weiter: „Wir gehen davon aus, dass er die richtigen Schritte macht und wir mehr und mehr Richtung Teamtraining denken können. Aber auch da ist es schwer für mich, in die Kristallkugel zu schauen und eine Kalenderwoche zu nennen. Das Gute ist: Er macht jetzt gerade echt Schritte. Von daher sind wir zuversichtlich, dass die Ausfallzeit bald vorbei sein wird.“ Der 19-Jährige fehlt seit dreieinhalb Monaten mit den Folgen einer Gehirnerschütterung.

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