„Nur noch ein Ziel“: Uth ist „heiß wie Frittenfett“

Mark Uth im Training am Dienstag. (Foto: Bucco)
Mark Uth im Training am Dienstag. (Foto: Bucco)

Wie und ob es für Mark Uth nach dem Saisonende beim 1. FC Köln weitergeht, ist komplett offen (der GEISSBLOG berichtete). Klar hingegen ist, dass der Routinier mit den Geißböcken unbedingt in die Bundesliga aufsteigen will. Vor dem Oster-Heimspiel gegen Preußen Münster sprach Uth über…

… seine Riesenchance auf das 2:1 des 1. FC Köln in Fürth: „Ich ärgere mich schon, aber ich habe mir die Szene noch ein paarmal angeschaut und im Nachhinein hätte ich genauso wieder gehandelt: lange Ecke angetäuscht, kurze Ecke geschossen. Der Torwart hat gut gehalten, vielleicht hätte ich ein bisschen höher schießen müssen. Das war eine 100-prozentige Chance, die ich gerne gemacht hätte.“

… seinen Leistungsstand nach all den Verletzungssorgen: „Ich habe in Fürth 30 Minuten ganz gut durchgehalten, habe mich dabei echt gut gefühlt. Das macht auf jeden Fall Lust auf mehr.“

Uth will für Lockerheit sorgen

… seine fehlende Spielpraxis: „Es ging eigentlich, ich habe mich auf dem Platz recht wohlgefühlt. Klar, bei einigen Zweikämpfen, wo früh rausgestochen wird, verhält man sich mit mehr Spielpraxis anders, aber ansonsten war ich eigentlich sehr zufrieden.“

… seine Ziele in den letzten Wochen der Saison: „Wir haben nur noch ein Ziel, das ist der Aufstieg. Wir müssen noch mal alle Kräfte aus uns rausholen. Jetzt geht es einfach nur noch nach Punkten. Am Wochenende gegen Münster fangen wir damit an, die drei Punkte zu holen. Dann hoffen wir, dass wir mit dem FC aufsteigen. Ich bin heiß wie Frittenfett, will unbedingt aufsteigen und in den letzten Wochen helfen, dieses Ziel zu erreichen.“

… seinen Impact auf die Mannschaft: „Ich kann eine gute Stimmung reinbringen, mit den Jungs reden, damit wir die Lockerheit bewahren – zu angespannt sollte man auch nicht sein, gerade in den letzten Wochen. Und auf dem Platz kann ich Fußball spielen.“

Uth fordert: „Konter-Verteidigung hochfahren“

… die Stimmung im Team: „Wir sind sehr fokussiert. Im letzten Spiel hatten wir Probleme mit der Balance, haben vieles zugelassen und vorne die Tore leider nicht gemacht. Offensiv hat das schon Hoffnung gemacht, defensiv müssen wir stabiler sein. Jeder in diesem Verein ist sehr, sehr heiß darauf, in den letzten fünf Spielen aufzusteigen.“

… den nächsten Gegner: „Preußen Münster wird keinen Hurra- und Attacke-Fußball spielen, sie werden sich erst mal zurückziehen. Dann müssen wir Lösungen finden gegen einen tiefstehenden Gegner und natürlich auch die Konter-Verteidigung hochfahren, die war in den letzten Spielen nicht gut. Dann bin ich mir sicher, dass wir zu Hause mit den eigenen Fans Tore schießen und gewinnen.“

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