Die auslaufenden Verträge von Linton Maina und Dejan Ljubicic beim 1. FC Köln rufen interessierte Vereine auf den Plan. Der FC will sich aber nicht mehr zu Vertragsgesprächen äußern.
Linton Maina arbeitet beim 1. FC Köln an seinem Comeback, Dejan Ljubicic arbeitet an seiner Form. Das Duo sollte den FC eigentlich wieder in die Bundesliga führen, doch während Maina verletzt ist, sucht der Österreicher nach seiner alten Stärke. Dennoch stehen beide Spieler auch außerhalb des FC im Fokus.
Union Berlin ist der jüngste Club, der an dem FC-Duo interessiert sein soll. Weil beide Verträge im Sommer 2025 auslaufen, ist schon seit Monaten klar: Maina und Ljubicic sind die heißesten Kölner Eisen auf dem Transfermarkt, egal ob der Aufstieg gelingt oder nicht. Doch der FC schweigt. Das blieb auch an Karfreitag auf der Pressekonferenz vor dem Heimspiel gegen Preußen Münster so.
Kessler kommentiert Gerüchte nicht
Auf GEISSBLOG-Nachfrage wollte sich Thomas Kessler nicht explizit zu den Vertragsgesprächen mit Ljubicic und Maina äußern. „Es ist keine Überraschung, dass die internen Gespräche auch intern bleiben“, sagte der Lizenzspieler-Leiter des FC. „Es dürfte auch keine Überraschung sein, dass sich andere Vereine oder ehemalige Mitarbeiter mit unseren Spielern auseinandersetzen.“ Mehr wollte Kessler nicht sagen.
Auch nicht, dass ausgerechnet Steffen Baumgart und Horst Heldt ein Auge auf die beiden FC-Stars geworfen haben. „Unser Fokus liegt auf den letzten Spielen und vor allem auf dem Spiel am Sonntag“, sagte Kessler. Ljubicic und Maina sollen bestenfalls im Kampf um den Aufstieg noch „ein wichtiger Faktor für uns werden“ und helfen, die nötigen Siege einzufahren. „Welche Entscheidungen dann nach der Saison getroffen werden, das schauen wir mal.“
FC mit Maina einig – mit Ljubicic wohl noch nicht
Es ist bekannt, dass Maina beim FC bleiben will – aber nur im Aufstiegsfall. Zumindest für diesen Fall sollen sich Club und Spieler nach GEISSBLOG-Informationen so gut wie einig sein. Auch bei Ljubicic soll die Tendenz dahin gehen, allerdings hat der Österreicher schon häufiger mit einem Abschied kokettiert, sodass selbst die Bundesliga-Rückkehr die Zukunftsfrage nicht eindeutig beantworten würde.
Letzterer kann aber in den verbliebenen fünf Spielen mit einer Leistungsexplosion die Chancen erhöhen. „Mein Anspruch bei Dejan Ljubicic ist ein sehr hoher“, sagte Gerhard Struber am Freitag. „Er hat oft unter Beweis gestellt, wie wichtig er in gewissen Spielphasen sein kann. Wir erwarten von ihm, dass er Verantwortung in seiner Position übernimmt. Er hat viel Erfahrung, bringt von seinem Profil Dinge mit, die uns auf mehr hoffen lassen.“
Er ist sich dem bewusst, dass er für uns ganz wichtig wird in der finalen Phase
Gerhard Struber
Und so formulierte Struber auch eine klare Erwartung an seinen Spieler. „Dejo steht, wie andere auch, mehr im Schaufenster. Er ist sich dem bewusst, dass er für uns ganz wichtig wird in der finalen Phase. Ich vertraue ihm, dass er der Dejo Ljubicic ist, wie wir ihn aus besten Zeiten kennen.“ Und wie ihn der FC auch braucht, um das Saisonziel Aufstieg zu erreichen. Dann werden sich die Vertragsfragen wohl anschließend schnell lösen.








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