„Ganz tolles Gespräch“: Setzt Funkel jetzt auf den größten FC-Pechvogel?

Friedhelm Funkel im Gespräch mit Mark Uth. (Foto: IMAGO / Huebner)
Friedhelm Funkel im Gespräch mit Mark Uth. (Foto: IMAGO / Huebner)

Friedhelm Funkel hat nur wenig Zeit, um für sein erstes Pflichtspiel am Freitagabend in Nürnberg die elf richtigen Spieler auszuwählen. Mark Uth könnte dabei einer von ihnen sein.

Mark Uth wird am Freitagabend beim 1. FC Nürnberg das letzte Auswärtsspiel seiner Karriere absolvieren. Zumindest, sollten die Kölner die Relegation verpassen oder ihr im Falle des direkten Aufstiegs aus dem Weg gehen können. Danach bestreitet der Angreifer noch ein letztes Heimspiel in Müngersdorf, ehe er nach über 13 Profi-Jahren seine Karriere beenden wird.

„Ich freue mich darauf, das letzte Heimspiel mit Euch gegen Kaiserslautern erleben zu können“, sagte ein sichtlich emotionaler Uth zu seinen Teamkollegen im Zuge seiner Verkündung des Karriere-Endes. Dabei hat der 33-Jährige neben dem Aufstieg noch ein Ziel: „Es wäre unfassbar geil für uns alle, wenn wir erster werden und die Schale hochhalten könnten.“

Funkel: „Mark Uth brauchen wir!“

Bei diesem Vorhaben würde der gebürtige Kölner nur allzu gerne selbst auf dem Platz mithelfen. Dabei machte Trainer Friedhelm Funkel unmissverständlich klar, was er von dem Spielmacher hält: „Mark Uth brauchen wir“, sagte der 71-Jährige und ergänzte: „Ob er spielt, nicht spielt oder reinkommt: Mark Uth ist ganz wichtig für unsere Mannschaft.“

Das sei Funkel dabei schon vor seine Amtsantritt klargewesen und das habe er auch „in einem langen Gespräch mit ihm wahrgenommen. Es war ein ganz tolles Gespräch“, erzählte Funkel von seinem ersten intensiven Austausch mit Uth seit seinem Comeback am Geißbockheim. Ob Uth in Nürnberg allerdings von Anfang an spielen werde, „müssen wir nochmal besprechen“, sagte Funkel.

Uth zuletzt Ende 2023 in der Startelf

Zuletzt hatte Uth am 20. Dezember 2023 bei der 0:2-Niederlage gegen Union Berlin in der Startelf des FC gestanden. Im Anschluss an die Partie hatte damals Ex-Trainer Steffen Baumgart gehen müssen. 45 Minuten spielte Uth derweil letztmals am 34. Spieltag der Vorsaison, als er gegen Heidenheim zur zweiten Halbzeit eingewechselt wurde.

In dieser Saison war das Längste, was Uth für die Profis auf dem Feld stand, eine halbe Stunde gegen Greuther Fürth. „Er hat lange keinen Spielrhythmus gehabt, hatte viel Pech in den letzten Jahren“, meinte auch Funkel. Eine Tatsache, die eher nicht dafür spricht, dass Uth im so wichtigen Spiel am Freitagabend von Beginn an auflaufen wird. Trotzdem ist sich Funkel sicher: „Ich kann einen Mark Uth, egal wann, immer auf den Platz bringen.“

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