Beim 1. FC Köln stehen bereits mehrere Abgänge fest. Offizielle Verabschiedungen wird es rund um das Heimspiel gegen den 1. FC Kaiserslautern allerdings nicht geben. Einzig Mark Uth, der seine Karriere beendet, soll besonders gewürdigt werden.
Der Sonntag soll für den 1. FC Köln vor allem ein Tag der Feier werden. Auf die Geißböcke wartet allerdings auch ein Tag des Abschieds. Muss der FC nach dem abschließenden Heimspiel gegen den 1. FC Kaiserslautern nicht doch noch in die Relegation, läuft Mark Uth ein letztes Mal im RheinEnergieStadion auf. Und auch für weitere Akteure gilt es, sich aus Müngersdorf zu verabschieden.
Stand jetzt laufen neun Profi-Verträge aus, der Großteil der Spieler mit einem endenden Arbeitspapier wird den Verein verlassen. Neben Uth werden definitiv auch Tim Lemperle, Dejan Ljubicic, Mathias Olesen und Marvin Obuz gehen. Der aus Hull ausgeliehene Anthony Racioppi, der zuletzt seinen Posten als Nummer zwei verloren hatte, sehr wahrscheinlich ebenfalls.
Fokus auf Aufstieg statt Abschied
Nutznießer Philipp Pentke würde gerne weitermachen, doch wie Sportdirektor Thomas Kessler dazu steht, ist bislang zumindest öffentlich unklar. Mit Matthias Köbbing, Torwart Nummer vier, wurde über eine Vertragsverlängerung gesprochen. Gesichert ist, dass Linton Maina im Aufstiegsfall bleibt.
Im Stadion soll es am Sonntag trotz einiger feststehender Abgänge nach GEISSBLOG-Informationen keine offiziellen Verabschiedungen geben – weder vor Anpfiff, wenn der Fokus einzig und allein dem Aufstieg gilt, noch nach Abpfiff. Uth, den der Club im Erfolgsfall würdigen würde, stellt eine Ausnahme dar. Der FC hatte zuletzt schon angekündigt, den Offensivspieler „nach dem letzten Heimspiel“ verabschieden zu wollen. Theoretisch könnte das auch am 26. Mai sein, sollten die Geißböcke auf den Relegationsrang abrutschen.
Mark hat den besten Abschied verdient, den man haben kann.
Friedhelm Funkel über Uth
Sollte am Sonntagnachmittag der direkte Aufstieg feststehen, wartet auf Uth gewiss ein wilder Abschied angesichts eines potenziellen Platzsturms. Doch dieses Szenario wird der FC bei seinen Planungen für den scheidenden Publikumsliebling gewiss berücksichtigen.
Zunächst steht ohnehin vollends das Geschehen auf dem Rasen im Vordergrund, bei dem auch Uth noch mal eine Rolle spielen soll. Trainer Friedhelm Funkel sagt: „Mark hat den besten Abschied verdient, den man haben kann. Natürlich mache ich mir Gedanken über ihn. Er ist nicht nur ein toller Sportler, sondern ein toller Mensch.“
Funkel: „Werde Mark die Möglichkeit geben“
In Nürnberg hatte Funkel den 33-Jährigen erst weit in der Nachspielzeit eingewechselt. Am Sonntag soll Uth so viel Spielzeit, wie es die Lage erlaubt, erhalten. „Wenn sich die Möglichkeit ergibt, und ich glaube schon, dass sie sich ergeben wird, werde ich Mark die Möglichkeit geben, hier im Stadion noch die eine oder andere Situation für uns alle positiv zu gestalten“, erklärt Funkel.
Ob Uth kommt, um für ein notwendiges Tor zu sorgen oder nur um mit seinen Teamkollegen den Aufstieg zu feiern, bleibt abzuwarten. Doch er solle „den Abschied bekommen, den er verdient hat“, verspricht Funkel: „Er soll hier nach 90 Minuten beim Abpfiff auf dem Platz stehen.“








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