„30 bis 40 Millionen“: Der FC ist auch finanziell wieder erstklassig

Philipp Türoff und Werner Wolf. (Foto: Bucco)
Philipp Türoff und Werner Wolf. (Foto: Bucco)

Der 1. FC Köln schaut am Montagabend mit Interesse auf die Entscheidung in der Relegation. Finanziell macht der Ausgang der Partie keinen Unterschied. Trotzdem wissen die Geißböcke, um was es geht.

Wenn am Montagabend die SV Elversberg den 1. FC Heidenheim empfängt, geht es um den letzten Platz in der Bundesliga-Saison 2025/26. Der 1. FC Köln schaut mit Interesse ins Saarland, schließlich wissen die Geißböcke, dass der Sieger dieser Partie in der kommenden Saison zu den Hauptgegnern im Kampf um den Klassenerhalt zählen wird.

Immerhin: Der FC muss sich um seinen Platz in einer anderen Tabelle keine Sorgen machen. Die Geißböcke werden als Tabellen-15. in der TV-Tabelle in die Saison gehen, unabhängig vom Ausgang zwischen Elversberg und Heidenheim. Der Sieger wird in der Finanztabelle ebenso hinter dem FC stehen wie der FC St. Pauli und der Hamburger SV.

Wie hoch wird der FC-Etat?

Offen ist hingegen noch, wie viel Geld der FC tatsächlich bekommen wird. Im Gegensatz zu früher setzen sich die Fernseheinnahmen der Bundesliga aus mehr Komponenten zusammen und werden nicht mehr starr verteilt. Werner Wolf sagte jedoch nach dem Aufstieg gegen Kaiserslautern bereits: „Der Unterschied zwischen erster und zweiter Liga liegt zwischen 30 und 40 Millionen.“

Der FC wird seinen Umsatz also wieder in ähnliche Regionen steigern können wie in der letzten Bundesliga-Saison 2023/24. Damals hatten die Geißböcke einen Umsatz von 159 Millionen Euro verzeichnet bei einem Lizenzspieler-Etat von rund 40 Millionen Euro. Dieser hatte sich in der 2. Liga dann auf rund 24 Millionen Euro reduziert. In der kommenden Saison wird der FC wieder über 40 Millionen Euro ausgeben müssen, um eine Chance auf einen schlagkräftigen Kader zu haben.

HSV mit einem ähnlichen Etat wie der FC

Zum Vergleich: Auch der Hamburger SV soll in der abgelaufenen Saison in der 2. Liga einen Etat von rund 24 Millionen Euro auf die Beine gestellt haben und plant laut Hamburger Medienberichten nun mit einem Etat, der zwischen 45 und 50 Millionen Euro liegen soll. Der FC müsste sich finanziell also strecken, um mit dem HSV mithalten zu können.

Darüber hinaus wird in der Bundesliga wohl nur der FC St. Pauli sowie der Relegationssieger auf einem ähnlichen oder geringeren Niveau liegen als der FC. Alle anderen Mannschaften werden mehr investieren können als die Geißböcke.

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