„Der Ausgang ist noch offen“: So plant der FC mit diesem Abwehr-Talent

Neo Telle soll beim 1. FC Köln verlängern und dann verliehen werden. (Foto: Bucco)
Neo Telle soll beim 1. FC Köln verlängern und dann verliehen werden. (Foto: Bucco)

Neo Telle soll seinen im Sommer 2026 auslaufenden Vertrag beim 1. FC Köln verlängern. Die Pläne der Verantwortlichen sind für den Innenverteidiger identisch mit denen eines weiteren Eigengewächses.

In der vergangenen Woche hat der 1. FC Köln die Vertragsverlängerung mit Emin Kujovic bekanntgegeben. Der Mittelfeldspieler hat sich bis 2028 an die Geißböcke gebunden und darf sich wie schon im Vorjahr derzeit bei den Profis zeigen. Im Laufe der Vorbereitung soll der gebürtige Kölner dann jedoch noch einmal wechseln. Beide Seiten streben eine Leihe an, damit Kujovic regelmäßige Spielpraxis auf höherem Niveau als der Regionalliga West erhalten kann.

Denselben Plan verfolgt der Bundesliga-Aufsteiger auch mit Neo Telle. Anders als Kujovic feierte der Abwehrspieler in der vergangenen Rückrunde bereits sein Debüt in der 2. Bundesliga. Regelmäßige Einsätze in der Bundesliga kann der FC seinem Innenverteidiger-Talent aktuell aber nicht garantieren. Vielmehr soll im Idealfall sogar noch ein externer Neuzugang für das Abwehr-Zentrum hinzukommen, was den Konkurrenzkampf auch für Telle noch einmal deutlich erhöhen würde.

Kessler: „Hat noch einen Weg zu gehen“

Der Vertrag des Junkersdorfers läuft dabei wie zuvor auch bei Kujovic noch ein Jahr bis zum Sommer 2026. Sportdirektor Thomas Kessler bestätige am Mittwoch, sich mit Telle hinsichtlich einer Verlängerung „im Austausch“ zu befinden. Dabei machte der 39-Jährige deutlich: „Er trainiert völlig zurecht hier mit, hat aber noch einen Weg zu gehen, um nachhaltig in der Bundesliga auf viele Einsätze zu kommen.“

Die Verhandlungen scheinen sich aktuell also komplizierter zu gestalten als bei Kujovic. „Der Ausgang ist noch offen“, so Kessler weiter, „wir streben aber eine Verlängerung mit Leihe an.“ Warum bislang noch kein Vollzug gemeldet werden konnte, ist unklar. Möglich, dass Telle zunächst seine Chance unter dem neuen Trainer Kwasniok ausloten und den Start der Vorbereitung abwarten will.

Bakatukanda als positives Beispiel

Sein ehemaliger Teamkollege Elias Bakatukanda dürfte für Telle jedoch ein positives Beispiel sein. Der Innenverteidiger hat sich im ersten halben Jahr bei Blau-Weiß Linz gut entwickelt, soll in der kommenden Saison weiter in Österreichs erster Bundesliga reifen und dann gestärkt zum FC zurückkehren. Diesen Weg wünscht man sich beim FC auch für Neo Telle.

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