Nächster Transfer im Anmarsch? Kwasniok: „Vielleicht passiert schon was“

Lukas Kwasniok wünscht sich noch weitere Transfers. (Foto: Bucco)
Lukas Kwasniok wünscht sich noch weitere Transfers. (Foto: Bucco)

Lukas Kwasniok wünscht sich baldige Lösungen auf dem Transfermarkt. Der Trainer des 1. FC Köln ließ am Sonntag offen, wann der FC den nächsten Neuzugang präsentieren könnte – und ob es Derrick Köhn sein könnte.

Der 1. FC Köln ist an Derrick Köhn interessiert. Der Spieler hat zuletzt signalisiert, dass er sich einen Transfer zurück in die Bundesliga und auch zum FC durchaus vorstellen könnte. Nun hat Lukas Kwasniok bestätigt, dass sich die Geißböcke mit dem Linksverteidiger von Galatasaray Istanbul befassen.

„Ich weiß nicht, woher die Info stammt, dass der Spieler unbedingt zu uns will“, sagte Kwasniok am Sonntag nach dem Testspiel gegen Vitesse Arnheim. „Aber grundsätzlich ist er, genauso wie andere, die bei uns gehandelt werden, ein interessanter Junge.“ Der 26-Jährige spielte für Hannover 96 und Werder Bremen, soll nun aber bei Galatasaray abgegeben werden.

Einigt sich der FC mit Galatasaray wegen Köhn?

Das Problem waren bislang die Ablöseforderungen der Türken in Höhe von rund fünf Millionen Euro. Sportdirektor Thomas Kessler zeigte sich zuletzt dem Vernehmen nach nicht bereit, diese Summe für den schnellen Außenbahnspieler zu bezahlen, zumal Köhn in Istanbul nur noch einen Vertrag bis 2026 hat. Kommt nun Bewegung in die Verhandlungen?

Kwasniok ließ dies offen, spielte jedoch mit der Idee, dass Köhn sehr wohl bald zum FC wechseln könnte. „Offensichtlich ist es noch nicht soweit. Vielleicht wird es auch nie soweit sein, vielleicht passiert aber im Hintergrund schon was. Lasst Euch überraschen!“, sagte der 44-Jährige auf die Nachfrage, ob es mit Köhn nun womöglich schnell gehen könnte.

Kwasniok wünscht sich schnelle Transfers

Durchaus ernst war dem FC-Coach allerdings der Hinweis, dass die Geißböcke in der Abwehr links sowie im Zentrum noch Verstärkungen benötigen. „Ich habe selten Trainer gehört, die sich gegen Verstärkungen gewehrt haben. Da bin ich keine Ausnahme“, sagte Kwasniok noch mit einem Lächeln, fügte dann aber an: „Schauen wir mal, was passiert, aber dass wir Bedarf haben, ist kein Geheimnis. Und es wäre schön, wenn es nicht erst am 30. August passiert.“

Kwasniok gehört nicht zu den Trainer im Profifußball, die öffentlich Neuzugänge fordern würden. Doch Kölns neuer Übungsleiter hat seinen Kader inzwischen analysiert, und die Startaufstellung gegen Vitesse Arnheim mit nur einem gelernten Innenverteidiger in der Dreierkette war wohl auch ein Zeichen an die sportliche Leitung, dass Kwasniok die Alternativen fehlen. „Fußball ist ein Geschäft, und da gehören immer drei Parteien dazu. Das ist nicht immer ganz so simpel“, gestand Kwasniok. „Auch Kess (Thomas Kessler, d. Red.) weiß nicht, ob es schnell gehen kann.“ Doch der Bedarf in der Abwehr wurde am Sonntag im Testspiel noch einmal deutlich.

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