Dass Sargis Adamyan und Florian Dietz keine Zukunft mehr beim 1. FC Köln haben, ist längst bekannt. Nun hat der Verein die beiden Spieler auch offiziell aus dem Profi-Kader gestrichen. Sogar die Rückennummer von Dietz wurde bereits anderweitig vergeben.
Eine wirkliche Chance, sich Trainer Lukas Kwasniok in diesem Sommer zu zeigen, hatten Sargis Adamyan und Florian Dietz wohl nicht. Während letzterer zum Vorbereitungsstart aufgrund seines in Altach erlittenen Schlüsselbeinbruchs fehlte und fast ausschließlich individuell trainierte, wurde Adamyan schon nach wenigen Tagen im Training der Profis aussortiert. Nicht mal beim ersten Test gegen den SV Bergisch Gladbach hatte der Angreifer noch mitwirken dürfen.
Schon vor dem ersten Training hatte Sportdirektor Thomas Kessler dabei angekündigt, dass nicht jeder Spieler aufgrund des neuen Trainers bei Null anfangen würde. Damit dürften, so viel ist inzwischen klar, insbesondere Adamyan und Dietz gemeint gewesen sein. Trotzdem wurde das Duo noch auf dem ersten Mannschaftsfoto der Profis mit abgelichtet. Erst mit Abfahrt ins Trainingslager wurden beide endgültig aus dem Trainingsbetrieb genommen und stattdessen bei der U21 integriert.
Adamyan und Dietz bei der U21 gelistet
In der vergangenen Woche wurden die beiden Angreifer allerdings noch offiziell auf der FC-Homepage als Teil des Profi-Kaders geführt. Das hat sich inzwischen jedoch geändert. Sowohl Dietz als auch Adamyan sind nun im Kader der U21 gelistet – zum Einsatz kommen werden beide in der Regionalliga aber wohl weiterhin nicht. Stattdessen ist Kessler nach wie vor bemüht, Abnehmer für die Stürmer zu finden.
Ein weiteres Zeichen, dass man bei den FC-Profis endgültig nicht mehr mit den Spielern plant: Neuzugang Rav Van den Berg hat inzwischen die Rückennummer von Florian Dietz übernommen. Zwar kann man sich derzeit im FC-Fanshop weiterhin ein Dietz-Trikot mit der Nummer 33 beflocken lassen. Im Kader der Profis wird jedoch der neue Abwehrspieler nun mit der 33 gelistet.
Die Nummer 23, die Adamyan bislang getragen hat, wurde derweil noch nicht anderweitig vergeben. Doch auch der 32-Jährige wird damit nicht mehr im RheinEnergieStadion auflaufen. Wie der GEISSBLOG berichtete, scheiterte ein Abschied des Armeniers bislang an den finanziellen Forderungen des Spielers. Bis zum 1. September haben Spieler und Club noch Zeit, eine Lösung zu finden.








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