Kessler schließt Abgang aus: Transfer-Kandidat zieht „die richtigen Schlüsse“

Denis Huseinbasic durfte gegen den SC Freiburg von Beginn an ran. (Foto: IMAGO / Uwe Kraft)
Denis Huseinbasic durfte gegen den SC Freiburg von Beginn an ran. (Foto: IMAGO / Uwe Kraft)

Von der Tribüne in die Startelf. Denis Huseinbasic hat sich beim 1. FC Köln nach einem schwierigen Sommer zurückgekämpft und wird den Club nicht verlassen.

Lukas Kwasnioks Startelf gegen den SC Freiburg hielt zwei Überraschungen bereit. Zum einen durfte Innenverteidiger Rav van den Berg bei seinem ersten Einsatz für den 1. FC Köln direkt beginnen. Zum anderen gehörte Denis Huseinbasic der Kölner Anfangsformation an.

Vor zwei Wochen noch, beim Pokal-Auftakt in Regensburg, war der Mittelfeldspieler aus dem 20er-Kader gestrichen worden – galt fortan als Kandidat für einen Abgang. Doch statt zu flüchten, gab Huseinbasic am Geißbockheim Gas und überzeugte die Verantwortlichen von sich.

Kessler: Huseinbasic hat „viel durchgemacht“

„Deni hat in der Vorbereitung schon viel durchgemacht, ist schlecht reingekommen, das wusste er auch selbst. In den Testspielen hat er sich sehr schwergetan“, blickte Sportdirektor Thomas Kessler nach dem 4:1 gegen Freiburg zurück und erinnerte zugleich: „Wir haben ja schon die ganze Zeit betont: Der Trainer braucht jeden Spieler im Kader. Jeder hat die Möglichkeit, sich über Trainingsleistungen wieder in den Kader und in die Startelf zu arbeiten.“

Huseinbasic ist der erste Beweis hierfür. „Deni hat sich das nicht nur in den letzten ein, zwei Tagen, sondern über einen längeren Zeitraum richtig verdient“, lobte Kessler die Entwicklung des 24-Jährigen, berichtete: „Nachdem er gegen Regensburg nicht im Kader stand, was für ihn sicherlich extrem bitter war, hat er die richtigen Schlüsse daraus gezogen und seit dem Spielersatz-Training gut trainiert. Der Trainer honoriert das.“

„Denis Huseinbasic bleibt unser Spieler“

Ebenfalls eine Rolle spielte am Sonntagabend Kwasnioks Taktik. „Der Matchplan war, mit einer Viererkette zu starten, da brauchten wir einen zentralen Mittelfeldspieler mehr“, rechnete Kessler vor. Neben dem gesetzten Duo Eric Martel und Isak Johannesson erhielt Huseinbasic den Vorzug vor Tom Krauß, der ihn später nach 59 Minuten ablöste. Florian Kainz hingegen schaffte es nicht in den Kader. 

Huseinbasic agierte genau wie Johannesson als Achter vor dem defensiveren Sechser Martel. Im Vergleich zu seinen beiden Mitstreitern in der Mittelfeldzentrale fiel der siebenfache bosnische Nationalspieler zwar etwas ab, der Trend aber geht für die FC-Verantwortlichen in die richtige Richtung, sodass Sportdirektor Kessler bereits am Abend vor dem Deadline Day klarstellte: „Denis Huseinbasic bleibt unser Spieler.“ Unter anderem der SC Braga soll sich in diesem Sommer für den gebürtigen Hessen interessiert haben. 

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