Der Deadline Day hat auf dem internationalen Transfermarkt noch einmal zahlreiche überraschende Deals herbeigeführt. Auch mehrere Ex-Spieler des 1. FC Köln wechselten kurz vor Toresschluss noch den Verein.
Diesen Transfer hatte man als Fan des 1. FC Köln kommen sehen: Tolu Arokodare hat sich am Deadline Day den Wolverhampton Wanderers angeschlossen. Das einstige Transfer-Missverständnis der Geißböcke, 2020 für ein Jahr auf Leihbasis von Horst Heldt verpflichtet, wechselte für 26 Millionen Euro von KRC Genk nach England.
Nach 21 Toren und sechs Vorlagen in 40 Pflichtspielen in der vergangenen Saison in Belgien kam der Schritt in die Premier League für den wuchtigen Angreifer nicht mehr überraschend. Beim FC hatte der Nigerianer nicht auf sich aufmerksam machen können. Nun aber hat der 24-Jährige den Sprung geschafft und sich mit dem Transfer den Traum von England erfüllt.
Drei Eigengewächse wechseln am Deadline Day
Auch andere ehemalige FC-Spieler wechselten am Deadline Day den Verein. Drei Eigengewächse der Geißböcke fanden neue Clubs. Darko Churlinov wechselte nach zuletzt zwei Leihstationen nun vom FC Burnley fest zu Kocaelispor in die Türkei. Der Angreifer hatte die Geißböcke 2020 nach vier Jahren im FC-Nachwuchs in Richtung Stuttgart verlassen und war von dort 2022 für 3,5 Mio. Euro nach England gewechselt.
In Burnley war aber aber zunächst nicht klar gekommen und später schwer erkrankt. Nun ist der inzwischen 25-Jährige aber wieder oben auf und startet in der Türkei einen Neuanfang. Bei Kocaelispor unterschrieb der Offensivspieler einen Vertrag bis 2027. Der Erstligist ist mit nur einem Punkt aus vier Spielen in die Süper Lig gestartet.
Rittmüller spielt um Aufstieg mit
In die 3. Liga wechselte derweil ein ehemaliger Teamkollege Churlinovs: Marvin Rittmüller hatte zusammen mit Churlinov die FC-Jugend durchlaufen und war ebenso 2020 von den Geißböcken gewechselt, damals zum 1. FC Heidenheim. Zuletzt spielte der Rechtsverteidiger für Eintracht Braunschweig in der 2. Bundesliga. Nun zog es den inzwischen 26-Jährigen zum TSV 1860 München weiter.
Mit den Löwen will Rittmüller um den Aufstieg in die 2. Liga spielen. Aktuell liegen die Löwen mit acht Punkten aus den ersten vier Spielen auf Rang drei. Nicht mehr bei den Löwen spielt dagegen Kevin Goden. Das Kölner Eigengewächs hatte zwischen 2009 und 2018 im FC-Nachwuchs gespielt und war dann zum 1. FC Nürnberg gewechselt. Nach diversen Zwischenstationen, unter anderem bei 1860, spielte der Offensivspieler zuletzt bei Alemannia Aachen.
Wiedersehen mit Goden im Februar
Am Deadline Day schloss sich Goden jedoch den Sportfreunden Siegen an und ist damit künftig wieder Konkurrent der Geißböcke. In der Regionalliga West liegt der Aufsteiger aus Siegen nach sechs Spieltagen überraschend an der Tabellenspitze. Dabei gewann Godens neuer Club bereits bei der zweiten Mannschaft des 1. FC Köln mit 4:2 (4. Spieltag). Ein Wiedersehen mit seinem Ex-Club gibt es dann Anfang Februar 2026 in der Rückrunde.







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