Zwischen Leipzig und Hoffenheim will der FC „ein Highlight setzen“

Lukas Kwasniok durfte bislang erst ein Bundesliga-Spiel im RheinEnergieStadion coachen. (Foto: Bucco)
Lukas Kwasniok durfte bislang erst ein Bundesliga-Spiel im RheinEnergieStadion coachen. (Foto: Bucco)

Schon wieder auswärts: Am vierten Spieltag muss der 1. FC Köln bereits zum dritten Mal in der Fremde ran. Trainer Lukas Kwasniok sieht in diesem Umstand nach wie vor einen Vorteil.

Als Lukas Kwasniok nach der Bekanntgabe des Bundesliga-Spielplans trotz dreier Auswärtsreisen an den ersten vier Spieltagen von einem Vorteil für den 1. FC Köln sprach, dürfte der eine oder andere Fan die Stirn gerunzelt haben. Die bisherige Ausbeute gibt dem Trainer allerdings zweifelsfrei recht.

Bei Conference-League-Teilnehmer Mainz nahmen die Geißböcke zum Auftakt einen Sieg mit, beim VfL Wolfsburg – der gerne in den Europapokal einziehen möchte – einen Punkt. Sieht sich Kwasniok also bestätigt? „Ich würde die Frage gerne nach dem Auswärtsspiel in Hoffenheim beantworten, dann haben wir noch mal zwei Auswärtsspiele mehr auf dem Tacho“, sagt der 44-Jährige vor der Partie in Leipzig, auf die ein Heimspiel gegen Stuttgart und die angesprochene Reise nach Hoffenheim folgen.

Warum Kwasniok einen Auswärtsstart bevorzugt

„Aktuell ist der Zwischenstand mal ganz okay“, stapelt Kwasniok tief und bekräftigt in der Hoffnung, „dass mir die Aussage nicht um die Ohren fliegt, sollten wir zwei Spiele verlieren“, noch einmal: „Es war ganz gut, dass wir auswärts begonnen haben. Ich glaube, dass das für einen Aufsteiger ein Vorteil ist.“

Denn: „Es ist so, dass du auch ein Heimspiel nicht beherrschst in Form von Ballbesitz. Das war gegen Freiburg so. Du brauchst Energie, da hilft dir das Stadion. Da gibt es aber auch eine andere Erwartungshaltung. Wenn du auswärts einen Punkt mit allem, was du hast, verteidigst, akzeptiert das jeder. Daheim ist die Erwartungshaltung: Drei Punkte müssen her.“

„Highlight“ gegen den VfB Stuttgart

Auswärts kann sich der FC in die Bundesliga reinkämpfen, zu Hause bestenfalls vom dazugewonnenen Selbstvertrauen profitieren. „Wir freuen uns auf die Aufgabe und versuchen, zwischen den beiden Auswärtsspielen gegen Stuttgart ein Highlight zu setzen“, gibt Kwasniok die Marschrichtung vor.

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