Florian Kainz ist kein Stammspieler mehr beim 1. FC Köln. Doch der 33-Jährige zeigt, dass er weiter wichtig sein kann für die Geißböcke. Wie geht es mit dem Österreicher weiter?
Mit seiner Einwechslung bei Werder Bremen ist Florian Kainz in den illustren Kreis der 200er eingetreten. Nur 46 Spieler in der Geschichte des 1. FC Köln haben mehr Pflichtspiele für die Geißböcke absolviert als der Österreicher. Selbst wenn Kainz in dieser Saison nicht mehr alle noch ausstehenden Spiele absolvieren sollte, dürfte er es in die Top 40 der FC-Historie schaffen – dafür braucht er noch 13 weitere Einsätze.
Macht Kainz so weiter, dürfte es nur eine Frage der Zeit sein. Denn Kainz hat sich in den letzten Wochen zu einem wichtigen Joker für die Geißböcke entwickelt. Der 33-Jährige hat seine neue Rolle unter Lukas Kwasniok angenommen, nicht mehr regelmäßig zum Stamm zu gehören. Stattdessen erfüllt Kainz seine Aufgabe als Ideengeber, wenn er in den Schlussphasen der Partien eingewechselt wird.
Zum Stammspieler reicht es nicht mehr
So auch am Samstag in Bremen, als Kainz nach 82 Minuten eingewechselt wurde und in der Nachspielzeit mit einem scharfen Pass von rechts ins Zentrum den Seitenwechsel ermöglichte, den Said El Mala zum Ausgleich nutzte. Sein einziges Tor – per Freistoß gegen den Hamburger SV – hat Kainz zwar in einem seiner beiden Startelf-Spiele erzielt. Doch darüber hinaus kam er bislang sieben Mal als Joker und sorgte so für frischen Wind beim FC.
Auch gegen Eintracht Frankfurt war Kainz an dem Aufschwung in der Schlussphase beteiligt. Mit seiner Ballsicherheit, Pässen und Flanken ist der Routinier für Kwasniok zu einem Rollenspieler in der Mannschaft geworden. Zum uneingeschränkten Stammspieler reicht es für den Ex-Kapitän nicht mehr, dafür fehlt ihm die Laufstärke und Intensität in Kwasnioks Spiel. Doch als Ideengeber ist er noch immer wertvoll.
Vertrag läuft 2026 aus
Wie aber geht es mit Kainz weiter? Im FC-Kader gehört der Österreicher zu jenen Spielern, deren Verträge im Sommer 2026 auslaufen. Am Montag erklärte Sportvorstand Ulf Sobek, dass die Verantwortlichen um Sportdirektor Thomas Kessler noch keine Entscheidungen bei diversen Verträgen getroffen hätten. Damit meinte Sobek zwar nicht explizit Kainz, doch nach GEISSBLOG-Informationen warten die Geißböcke bei vielen Personalien noch ab.
Dazu zählt auch Kainz, der interne eine hohe Wertschätzung genießt und zuletzt auch wieder auf Abruf in der österreichischen Nationalmannschaft stand. Doch ob der 33-Jährige noch einmal einen neuen Vertrag beim FC erhält, ist offen. Zu viele Puzzleteile in der Kaderplanung müssen noch geklärt werden, dazu die Ligazugehörigkeit. Letztere mit dem Verbleib in der Bundesliga zu beantworten, dazu trägt Kainz immerhin aktuell mit guten Leistungen bei.








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