Philipp Türoff und der 1. FC Köln befinden sich „in guten Gesprächen“ über eine Vertragsverlängerung. Der Finanz-Geschäftsführer, der in den vergangenen Monaten mit anderen Bundesligisten in Verbindung gebracht wurde, denkt nicht an einen Abschied vom Geißbockheim.
Vor Weihnachten konnte die Weichenstellung für die kommenden Jahre nicht mehr finalisiert werden, doch der Plan steht. Sportdirektor Thomas Kessler soll in die Geschäftsführung befördert werden, Finanzboss Philipp Türoff soll seinen Vertrag verlängern. Gemeinsam mit Marketingchef Philipp Liesenfeld, der bereits langfristig gebunden ist, sollen Kessler und Türoff bis 2028 das Geschäftsführer-Trio des 1. FC Köln bilden.
Während Kessler zuletzt im Doppelpass erklärte, was seinem Aufstieg in die oberste Etage bislang noch im Weg steht (der GEISSBLOG berichtete), bestätigt Türoff nun im Interview mit dem GEISSBLOG die Verhandlungen über seine Verlängerung. Stand jetzt läuft das Arbeitspapier des früheren Birkenstock-Managers bis Ende 2026.
Türoff spricht über Vertragsverlängerung
„Wir befinden uns in guten Gesprächen“, erklärt Türoff und versichert: „Ich kann mir sehr gut vorstellen, beim FC zu bleiben, weil wir nachhaltig Veränderungen herbeiführen können. Ich fühle klar, dass meine Aufgabe hier nicht abgeschlossen ist. Im Gegenteil: Ich freue mich, dass unsere Arbeit noch mehr Früchte tragen wird.“
Nachdem seine ersten Jahre am Geißbockheim – gleichzeitig die ersten in der Fußballbranche – ganz im Zeichen der Sanierung standen, will Türoff nun gemeinsam mit Kessler und Liesenfeld die Etablierung in der Bundesliga vorantreiben. Die Transferperiode im vergangenen Sommer war ein erster Vorgeschmack, der ihm Lust auf mehr gemacht hat: „Dass der 1. FC Köln in der Lage war, das Gesicht der Mannschaft maßgeblich umzugestalten und neue Impulse zu setzen, hat riesig viel Spaß gemacht.“
Türoff: „Wenn Fußball, gibt es für mich nur den FC“
Der 49-Jährige ist überzeugt, dass nach der Sanierung und dem Wiederaufstieg weitere Entwicklungsschritte warten. „Wenn es uns bei den Profis gelingen würde, wieder dauerhaft eine gute Rolle in der Bundesliga zu spielen“, so Türoff, „dann können wir in Müngersdorf richtig was entfesseln. Daran zu arbeiten bereitet sehr viel Freude. Darüber habe ich mich im Laufe der Jahre richtig in den Fußball verliebt.“ Er sehe sich „total am richtigen Ort“.
Die in den vergangenen Monaten aufgekommenen Gerüchte, dass sich sowohl Borussia Dortmund als auch Borussia Mönchengladbach mit Türoff beschäftigen sollen, müssen das neue Präsidium demzufolge nicht beunruhigen – wenngleich der FC-Geschäftsführer das Interesse anderer Vereine nicht dementiert. „Solche Gerüchte sind doch ein Zeichen, dass hier beim FC gute Arbeit gemacht wird. Das waren aber keine Themen, die mich groß zum Nachdenken gebracht haben“, gibt Türoff ein Bekenntnis ab. Wenn überhaupt hätte für ihn die Frage aufkommen können, ob er der Fußballbranche treu bleiben möchte. „Aber wenn Fußball, gibt es für mich gerade nur den FC.“
Das komplette Interview mit FC-Geschäftsführer Philipp Türoff erscheint am 25. sowie am 26. Dezember in zwei Teilen beim GEISSBLOG.








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