Bis Montagabend hat das Transferfenster in der Bundesliga noch geöffnet. Mit einem Millionen-Angebot für einen dänischen Mittelfeldspieler soll der 1. FC Köln nun allerdings abgeblitzt sein. Folgt im Sommer der nächste Anlauf?
Eigentlich hatte sich der 1. FC Köln in diesem Winter auf die Innenverteidigung fokussiert. Nach den zahlreichen verletzungsbedingten Ausfällen in der Abwehr-Zentrale stand diese Position besonders im Fokus von Sport-Geschäftsführer Thomas Kessler. Doch auch im defensiven Mittelfeld halten die Geißböcke ihre Augen und Ohren offen – zumal die Zukunft von Eric Martel ab dem kommenden Sommer ungewiss ist.
Und so tauchte am Samstag ein Name aus Dänemark in der Verlosung auf: Wie tipsbladet.dk berichtet, soll der 1. FC Köln vier Millionen Euro für die Dienste von Silas Andersen vom BK Häcken geboten haben. Der schwedische Erstligist soll jedoch abgelehnt und mindestens sieben Millionen Euro gefordert haben. Eine Summe, der FC zumindest in diesem Winter nicht bereit ist zu bezahlen.
Vor einem Jahr für eine Million Euro zum BK Häcken
Denn wie das Medium ebenfalls berichtet, könnte der FC im Sommer einen neuen Anlauf wagen, sollte der Klassenerhalt geschafft und weiteres Transfer-Budget frei werden. Neben dem 1. FC Köln sollen allerdings auch Rangers FC und der FC Kopenhagen Interesse an dem 21-jährigen Sechser zeigen. Mit 1,90 Meter bringt der Mittelfeldspieler ein entsprechendes Gardemaß mit.
Andersen wurde in der Jugend des FC Kopenhagen ausgebildet und wechselt 2021 in den Nachwuchs von Inter Mailand. Von dort aus ging es zwei Jahre später weiter zum FC Utrecht, wo der heutige dänische U21-Nationalspieler sein Profi-Debüt feierte. Nach 46 Einsätzen für die zweite Mannschaft der Niederländer und zwei Spielen in der Eredivisie überwies der BK Häcken im Winter 2025 eine Million Euro für Andersen an Utrecht.
Dort wurde der Däne prompt zum Spieler des Jahres von Häcken gekürt. Bislang kommt er für die Schweden auf 45 Einsätze und erzielte dabei fünf Tore und drei Vorlagen. Auch in der Europa Conference League ist Andersen in dieser Saison bereits zum Einsatz gekommen und zählt zu den absoluten Stammspielern. Wollen die Kölner tatsächlich Ernst bei dem Spieler machen und die Konkurrenten ausstechen, könnte ein mögliches Modell auch eine Leihe bis zum Sommer mit anschließender Kaufpflicht bei Klassenerhalt sein.








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