Der 1. FC Köln trainiert am Mittwoch anders als zunächst angekündigt kurzfristig nicht öffentlich. Die Nachfolge von Standard-Trainer Hannes Dold wird derweil intern geklärt.
Als der FC-Tross am Dienstagnachmittag den Trainingsplatz betrat, versammelte Lukas Kwasniok seine Mannschaft zunächst im Kreis. Der Trainer stimmte anschließend ein Ständchen für Reha- und Athletiktrainer Leif Frach an, der am Veilchendienstag seinen 38. Geburtstag feierte. Eigentlich hätte die Mannschaft dabei gleich für zwei Mitglieder des Trainerteams singen können, denn auch Co-Trainer Hannes Dold konnte sich am Dienstag über seinen 33. Geburtstag freuen.
Der langjährige Mitarbeiter aus dem Staff fehlte aber auf dem Trainingsplatz. Wie am Rosenmontag bekannt wurde, hat Sportchef Thomas Kessler den ehemaligen Spiel- und Videoanalysten von seinen Aufgaben als Standard-Trainer entbunden (der GEISSBLOG berichtete). Dold soll dem FC zwar in anderer Funktion erhalten bleiben, welche das sein wird, ist jedoch noch nicht geklärt. Zum Start in die Vorbereitung auf das Heimspiel gegen die TSG Hoffenheim stand der 33-Jährige zumindest schon nicht mehr auf dem Rasen.
Kwasniok ändert kurzfristig Trainingspläne
Dabei hatte Dold erst im Sommer seine neue Rolle übernommen und mehr Verantwortung auf dem Platz erhalten. Die eklatante Schwäche nach Standards – sowohl offensiv als auch vor allem defensiv – führte nun jedoch zu der Entscheidung von Kessler. Einen neuen Assistenztrainer und Experten für ruhende Bälle wollen die Geißböcke aber wohl erst zur neuen Saison einstellen..
Zunächst werden die Kölner also auf die Expertise des bestehenden Trainerteams vertrauen. Ein genaues Bild davon machen konnte man sich am Mittwoch aber nicht. Wie der Club rund eine Stunde vor der eigentlich öffentlich angesetzten Einheit verkündete, trainieren die Kölner schon drei Tage vor dem nächsten Spiel kurzerhand hinter verschlossenen Toren im Franz-Kremer-Stadion.
Unter Lukas Kwasniok keine ungewöhnliche Maßnahme: Schon häufiger in dieser Saison hat der Trainer kurzfristig die Pläne verändert und je nach Trainingsinhalten schon einen Tag früher nicht öffentlich trainieren lassen. In der Regel absolvieren die FC-Profis dann ein internes Elf-gegen-Elf-Spiel oder üben tatsächlich Standards ein. Dafür jedoch wäre ein neuer Hauptverantwortlicher für ruhende Bälle hilfreich.








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