Der 1. FC Köln will in den verbleibenden elf Spielen eine Siegesserie starten und nimmt sich den FC Augsburg dabei als Vorbild. Die bis dato längste Positiv-Serie resultiert dabei von den ersten drei Spieltagen.
Mit einer beeindruckenden Serie hat sich der FC Augsburg vorerst den größten Abstiegssorgen entledigt. Mit 28 Punkten liegt die Mannschaft von Trainer Manuel Baum inzwischen nicht nur vor dem 1. FC Köln, sondern auch im gesicherten Mittelfeld und acht Zähler vor dem Relegationsrang. Dabei konnten die Augsburger vier der vergangenen fünf Spiele für sich entscheiden – angefangen mit dem fulminanten 2:1-Erfolg über den FC Bayern Ende Januar.
Überhaupt hat sich der Trainerwechsel von Sandro Wagner hin zu Manuel Baum mehr als nur bezahlt gemacht. Seit der 46-Jährige bei den Fuggerstädtern (wieder) an der Seitenlinie steht, hat der FCA von elf Partien nur drei verloren. 1,64 Punkte stehen für Baum und die Augsburger seit dessen Amtsübernahme am 13. Spieltag zu Buche.
FC hofft auf ähnlichen Lauf wie beim FC Augsburg
Auf solch einen Lauf hofft auch der 1. FC Köln im Endspurt der Saison – allerdings idealerweise ohne zuvor den Trainer wechseln zu müssen. „Die Mannschaft gibt uns den Glauben, dass wir nicht so weit weg sind. Sonst wäre ich gar nicht mehr da“, sagte Lukas Kwasniok am Mittwoch zwei Tage vor dem direkten Duell mit den Augsburgern.
Tatsächlich war der FC in dieser Saison noch keinem Team klar unterlegen und musste sich bislang nie mit mehr als zwei Gegentoren Differenz geschlagen geben. Einzig gegen die Top-Teams aus München, Stuttgart und Leverkusen sowie im Derby gegen Borussia Mönchengladbach gab es Niederlagen mit zwei Toren unterschied.
Längste Positiv-Serie an den ersten drei Spieltagen
Gerade aber die knappen Spiele gegen die vermeintlich deutlich stärkeren Mannschaften fielen häufig nicht zugunsten des FC aus, während Augsburg eben Spiele wie in München (2:1) oder gegen Leverkusen (2:0) auf seine Seite ziehen konnte. „Die Augsburger gewinnen jetzt sehr viele Spiele am Stück, auch enge Spiele. Ich glaube, dass uns diese Phase noch bevorsteht“, sagte Kwasniok. Der Überzeugung an solche Erfolge ist den Kölnern dabei nicht abhanden gekommen. „Die Jungs stehen auf dem Platz und haben das Gefühl: Jetzt können wir es gewinnen“, versicherte Kwasniok.
Gleichzeitig ist der Trainer sich, in den verbleibenden elf Spielen auch mal eine Serie starten zu können – und sich so bereits vor der absoluten Crunchtime in die bestmögliche Ausgangslage für den Ligaverbleib bringen zu können. „Ich habe das schon mit Jena erlebt, sechs aus sieben Spielen hintenraus zu gewinnen. Ich glaube daran, dass wir hinten raus drei, vier Spiele in Folge gewinnen oder nicht verlieren werden“, meinte Kwasniok. Bislang waren zwei Siege und ein Unentschieden die längste erfolgreiche FC-Serie in dieser Saison – und das war an den Spieltagen eins, zwei und drei.








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