Der 1. FC Köln sucht weiterhin einen zweiten Linksverteidiger als Alternative zu Gideon Mensah. Nun kommt ein ehemaliger Spieler von Kaderplaner Tim Steidten ablösefrei auf den Markt.
Der 1. FC Köln hat mit Thijs Dallinga gerade erst einen Spieler aus der Serie A in die Domstadt geholt. Folgt nun ein zweiter Profi aus Italien? Mit Mitchel Bakker ist ein alter Bekannter von Kaderplaner Tim Steidten auf den Markt gekommen. Der Linksverteidiger darf Atalanta Bergamo ablösefrei verlassen.
Bakker wechselte 2021 von PSG für sieben Millionen Euro zu Bayer Leverkusen, als Steidten noch für die Werkself als Chefscout tätig war. Dort konnte sich der Niederländer zwar nicht dauerhaft durchsetzen, kam in zwei Jahren aber immerhin auf 70 Pflichtspiele, in denen er fünf Tore erzielte und sieben weitere auflegte.
Bakker darf Bergamo ablösefrei verlassen
Anschließend folgte der Wechsel nach Bergamo, wo er im ersten Jahr nur Ersatz war und sich anschließend zum OSC Lille ausleihen ließ. Dort schwankte er zwischen Startelf und Ersatzbank, ehe er sich Ende Juli 2025 in der Vorbereitung auf die neue Saison mit Atalanta einen Kreuzbandriss zuzog und bis ins Frühjahr 2026 ausfiel. Erst im Mai feierte er sein Comeback für Bergamo, hat bei Atalanta aber keine Zukunft mehr.
Inzwischen wurde dem 26-Jährigen mitgeteilt, dass der die Italiener verlassen kann – und zwar ablösefrei. Der Niederländer hat noch einen Marktwert von 2,5 Millionen Euro und einen Vertrag bis 2027. Eine Ablöse will Bergamo nicht mehr, aber Bakker von der Gehaltsliste streichen und den Kaderplatz frei machen. Nach übereinstimmenden Medienberichten aus Italien sollen mehrere Bundesligisten sowie Celtic Glasgow an Bakker interessiert sein.
Höchster Marktwert bei 14 Millionen Euro
Der Linksverteidiger gilt als offensiv ausgerichtet, würde demnach gut zum FC-Profil passen. Gideon Mensah gilt als zuverlässiger Verteidiger ohne den letzten Drang nach vorne. Bakker spielte in den vergangenen Jahren häufig als alleiniger Schienenspieler links vor einer Dreierkette in der Abwehr, aber häufig auch in einer Viererkette als offensiver Linksverteidiger.
Lässt Steidten nun seine alten Kontakte noch einmal spielen wie zuvor bereits bei Mensah und Heskey? Klar ist: Bakker würde auch in jenes Kölner Profil passen, das Spieler wieder auf Kurs bringen will, die zuletzt Probleme hatten. Sein höchster Marktwert lag zu Leverkusener Zeiten bei 14 Millionen Euro. Sollte es keine medizinischen Bedenken mehr geben, könnte der Champions-League-erfahrene Linksfuß die Lücke hinten links beim FC füllen.








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